Orientierungsstufe

Das pädagogische Konzept

Lesen Sie alles über das pädagogische Konzept der Orientierungsstufe am MDG Mölln.

Anmeldeverfahren

Informationsnachmittag und Anmeldewoche für das SJ 2019/20

Liebe Eltern der zukünftigen 5. Klassen,

erste Informationen rund um den Informationsnachmittag, den Bläserklassen-Infotag sowie die Anmeldewoche im Februar/März 2019 erhalten Sie hier.

Das Anmeldeformular und die Datenschutzerklärung stehen ebenfalls zum Download zur Verfügung.

Bitte bringen Sie beide Formulare ausgefüllt zur Anmeldung mit in die Schule.

Kennenlernfahrt

Die Kennenlernfahrt, die im Fahrtenkonzept als Teils  Schulprgramms beschlossen wurde, findet in den Monaten September oder Oktober statt. Sie wird von der Schule organisiert. Alle Schülerinnen und Schüler fahren für drei Tage mit ihren Klassen, den Klassenleitungen und ihren beiden Paten (Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen) nach Dreilützow. Dort erleben sie gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm (z. B., Floßbau, Bogenschießen, Klettergarten u. a.), sodass sie einander kennenlernen können, Vertrauen zueinander entwickeln und Beziehungen aufbauen können.

 

Das Schloss Dreilützow

Das Schloss Dreilützow bei Schwerin

 

Ob uns unser Floß auch trägt?

Floßbau

Fremdsprachenwahl

Mit Beginn der 7. Klassenstufe kommt die 2. Fremdsprache hinzu. Hier können die Kinder nach der Teilnahme an Schnupperstunden zwischen den Fächern Latein und Französisch wählen. Zur Information der Eltern veranstalten wir im 2. Schulhalbjahr der 6. Klassenstufe einen gesonderten Eltern-Informationsabend zur 2. Fremdsprache. Anschließend stehen Ihnen die entsprechenden Lehrkräfte noch für individuelle Beratungen zur Verfügung. Durch dieses mehrschrittige Verfahren hoffen wir, dass alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Fremdsprache finden, die Ihnen am meisten liegt und am besten gefällt.

Individuelle Förderung

An unserer Schule wird die Förderung in starkem Maße beachtet. Dazu haben wir ein besonderes Förderkonzept in Zusammenarbeit mit der „Astrid-Lindgren-Schule“ ausgearbeitet. Die Darstellung dieses Förderkonzepts findet man auf unserer Homepage unter Schulprofil/Förderkonzept.

Neben den unterrichtlichen Fördermaßnahmen, den speziellen Intensivierungsstunden, den Förderstunden für Legastheniker und im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ haben wir auch für begabte und besonders interessierte Schülerinnen Förderbausteine, das Enrichmentprogramm und unsere „Mini-Akademie“.

Im Enrichmentprogramm bieten wir Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Angebot zusätzlicher Kurse in der Region an.

In der „Mini-Akademie“ haben im Bereich Deutsch das Zeitungsprojekt, im Bereich Mathematik besondere Wettbewerbe, im Bereich Informatik einen Programmierkurs und in den Naturwissenschaften „Die jungen Forscher“.

Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus

Der Zusammenarbeit der Eltern und der Lehrkräfte messen wir an unserer Schule große Bedeutung bei. Dies ist vor allem darin begründet, dass die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler an der weiterführenden Schule nach einer Phase der EIngewöhnung in der Selbstkompetenz mit einer deutlich steigenden Selbstständigkeit zeigt. Diese Entwicklung von zunehmender Selbstständigkeit, Planung und Selbstbestimmung ist sehr wünschenswert und ein Erfolgsfaktor für gutes Lernen. Aber auch Eltern müssen die Eingewöhnung an der weiterführenden Schule und diese Veränderungen im Selbstmanagement ihrer Kinder produktiv begleiten. Die zumeist kleineren Grundschulen vermitteln ihnen vermeintlich mehr Sicherheit und Einblick in den kindlichen Alltag. Nun erleben die Eltern einerseits ein größeres Schulsystem und andereseits ein zunehmend selbstständigeres Kind. Daher kommt der Kommunikation von Eltern und Lehrkräften zum Informationsaustausch und zum gegenseitigen Erklären ihrer Perspektiven auf den kindlichen Alltag große Bedeutung zu.

Natürlich geht mit dem Eingewöhnungsprozess und mit der Progression schulischen Lernens am Gymnasium auch einher, dass die Anforderungen auf der kognitiven und auf der motivationalen Ebene sowie auf der Ebene des Selbstmanagements nicht immer und automatisch von allen Schülerinnen und Schülern sofort in optimaler Weise erfüllt werden. Diese Erfarung ist mitunter auch Kommunikationsanlass, den Eltern und Lehrkräfte zugleich und gemeinsam aufgreifen können. Sowohl Eltern als auch Lehrkräfte dürfen und sollen aktiv aufeinander zu gehen, sich einander erklären und um Informationen nachsuchen. Eltern und Lehrkräfte sind klug beraten, sich regelmäßig und wechselseitig zu kontaktieren. 

Versetzungsbestimmungen

Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien

(Schulartverordnung Gymnasien - SAVOGym) vom 21. Juni 2019

§ 7 Orientierungsstufe

(1) In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ermittelt werden, ob die Schülerin oder der Schüler voraussichtlich erfolgreich am Gymnasium mitarbeiten kann. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.

(2) In jedem Schulhalbjahr der Orientierungsstufe steht die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern zu einem Einzelgespräch zur Verfügung. Sind Fördermaßnahmen festgelegt worden, sind diese mit dem Kind und den Eltern zu besprechen. Wird ein Lernplan geführt, ist dieser mit dem Kind und den Eltern zu besprechen, von den Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmern abzuzeichnen und an die Beteiligten auszuhändigen.

(3) Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss von der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf. Am Ende der Jahrgangsstufe 5 können die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis in der Form eines Berichtszeugnisses erhalten. Am Ende der Jahrgangsstufe 6 ist ihnen ein Notenzeugnis auszustellen.

(4) In begründeten Ausnahmefällen ist das Wiederholen einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe durch Entscheidung der Klassenkonferenz einmalig zum Schuljahreswechsel möglich. Die Pflicht zur individuellen Förderung der Schülerin oder des Schülers gemäß § 6 Absatz 2 ist zu berücksichtigen und bleibt durch ein Wiederholen unberührt. Das Wiederholen ist der Schulaufsichtsbehörde anzuzeigen.

(5) Auf Empfehlung der Klassenkonferenz und mit Zustimmung der Eltern ist zum Halbjahreswechsel der Jahrgangsstufe 6 der Rücktritt in die Jahrgangsstufe 5 einmalig möglich. Der Rücktritt ist der Schulaufsichtsbehörde anzuzeigen.

(6) Ist im Einzelfall erkennbar, dass eine Schülerin oder ein Schüler den Anforderungen des Gymnasiums nicht gerecht werden kann und dadurch das Kindeswohl belastet wird, soll die Klassenkonferenz den Eltern am Ende der Jahrgangsstufe 5 einen Wechsel in die Jahrgangsstufe 5 oder 6 der Gemeinschaftsschule empfehlen. Mangelhafte Leistungen in mindestens zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache können ein Anhaltspunkt dafür sein, dass die Anforderungen des Gymnasiums gemäß Satz 1 nicht erfüllt werden können. Die Empfehlung ist schriftlich zu begründen. Stimmen die Eltern der Empfehlung zu, sind sie auf deren Anforderung durch die Schulaufsichtsbehörden beim Wechsel in die Schulart Gemeinschaftsschule zu unterstützen.

(7) Auf Antrag der Eltern kann eine Schülerin oder ein Schüler des Gymnasiums an einer Gemeinschaftsschule aufgenommen werden. Die Aufnahme soll zum Schuljahreswechsel erfolgen.

(8) Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Ende der Jahrgangsstufe 6. Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen im Zeugnis insgesamt in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend und in keinem Fach mit ungenügend benotet wurden; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten. Die Pflicht zur individuellen Förderung der Schülerin oder des Schülers gemäß § 6 Absatz 2 ist zu berücksichtigen. Wenn die Voraussetzungen gemäß Satz 2 nicht erfüllt sind, kann die Klassenkonferenz die Versetzung beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler im Gymnasium erfolgreich mitarbeiten kann.

(9) Eine Schülerin oder ein Schüler, die oder der trotz individueller Fördermaßnahmen gemäß § 6 Absatz 2 nicht in die Jahrgangsstufe 7 versetzt werden kann, ist in die Jahrgangsstufe 7 der Gemeinschaftsschule schrägversetzt. Die Schrägversetzung ist schriftlich zu begründen. Die Eltern sind unverzüglich nach der Entscheidung der Klassenkonferenz über die Nichtversetzung in die Jahrgangsstufe 7 zu informieren. 

Ratgeber Schulrecht

Im Folgenden sind die für die Orientierungsstufe wichtigsten schulrechtlichen Gesetze, Verordnungen, Erlasse und Bestimmungen aufgeführt:

  • Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien (Schulartverordnung Gymnasien - SAVOGYM)
  • Landesverordnung über die Erteilung von Zeugnissen, Noten und anderen ergänzenden Angaben in Zeugnissen (Zeugnisverordnung ZVO)
  • Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I (Erlass)
Kontakt

Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln

Orientierungsstufenkoordinatorin: Antje Dieckmann 

Auf dem Schulberg 1

23879 Mölln

Tel: 04542 / 8388 - 0

E-Mail: antje.dieckmann@moelln.de