Fledermäuse, Rettungsringe und Muffins

Das Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln wird 20 Jahre alt – Fröhlicher Auftakt im Forum der Schule

Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler mit den rhythmischen Klängen der Samba-AG unter der Leitung von Benjamin Lütke und durch den Schulleiter Jan Ullrich. Danach wurde es spannend, als Herr Dr. Kirchhoff, einer der ersten Lehrer am Möllner Gymnasium, aus dem Gründungsjahr berichtete:

  • 3 fünfte Klassen und 7 Lehrkräfte fanden sich damals zusammen, alle noch nicht in dem heutigen Schulgebäude, sondern in der Bundeswehr-Verwaltungs-Schule der Stadt.
  • In drei Räumen, die über drei Stockwerke verteilt waren, wurden die Schülerinnen und Schüler zu der Zeit unterrichtet.
  • Weil ihre Zahl so begrenzt war, haben alle Lehrkräfte alle Schülerinnen und Schüler unterrichtet, oft genug auch fachfremd.
  • Der Stundenplan der gesamten Schule passte handgeschrieben auf eine DIN A4 Seite, schon damals gab es 60 Minuten-Unterrichtsstunden.
  • In den Pausen genossen die Schülerinnen und Schüler den großen Park, in dem Fußball gespielt wurde und wo im Herbst Kastanienwerfen stattfand.
  • Die ersten Klassenfahrten verbrachten die Schülerinnen und Schüler auf der Passat, wo es erfreulicherweise so eng war, wie man es schon aus den Räumen der Bundeswehr-Verwaltungsschule kannte.

Im nachfolgenden MDG-Quiz erfuhren die Schülerinnen und Schüler dann noch, dass damals Fledermäuse auf den Fluren des Gebäudes hockten, eine wichtige Sportart Minigolf war und warum die Eltern der Schule ein ganz besonderes Geschenk vermachten: Auf dem Parkgelände der Bundeswehr-Verwaltungsschule befand sich ein großer Teich, der nicht eingezäunt war. Zur Sicherheit der Kinder übergaben die Eltern dem damaligen Schulleiter Horts Kienbaum deshalb einen Rettungsring.

Zum Abschluss der Veranstaltung stimmten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Lehrerchor und einer Bläsergruppe unter der Leitung von Frau Buxel-Krohn noch den Schul-Song an, der schon 1999 zur Einschulung der Fünftklässler präsentiert worden war. Und es gab ein kleines Geschenk für jeden: Eine Lehrerin hatte sich am Wochenende die Mühe gemacht und Muffins für die 900 Schülerinnen und Schüler gebacken. Mit den besten Wünschen für die gemeinsame Zukunft wurden diese zur Freude aller verteilt.

Ull

 

 

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