Begabtenförderung

Liebe Schüler*innen,
 
es ist uns an unserer Schule auch ein Anliegen, begabte und leicht lernende Schüler*innen  zu unterstützen, herauszufordern und mit geistigem Futter zu versorgen. Hier findet ihr eine Übersicht über die verschiedenen Angebote und Kontaktdaten.
 
Euer Team für Begabtenförderung

*** NEU ** Der MDG - Buchclub

Buchgedanken im Dezember
Buchgedanken von Arwen zu „Save Me“ von Mona Kasten, erschienen im LYX Verlag
 
Eine Geschichte aus zwei verschiedenen Welten von zwei Menschen, die sich unähnlicher nicht seien, könnten. Ruby Bell, die davon träumt, nach Oxford zu gehen. Der erste Schritt ist das Maxton Hall College, für das sie ein Stipendium bekommen hat. Sie verhält sich so unauffällig wie möglich, dies gelingt ihr eine ganze Zeit, bis sie etwas sieht, was sie nicht hätte sehen sollen, und das hat auch noch mit James Beaufort zu tun, dem heimlichen Anführer des Colleges, von dem sie sich ganz besonders fernhalten wollte. Er ist reich, zu attraktiv und arrogant, ein typischer Beaufort eben. Ruby könnte das ganze Image von James und seiner Familie zerstören und er tut alles dafür, dass sie es nicht tut. Nun weiß er ganz genau, wer Ruby Bell ist, genau das wollte Ruby nicht, doch James und ihr Herz lassen ihr keine Wahl...
 
„Save Me“ ist ein sehr spannendes, aber auch romantisches Buch, die Art, wie sich Ruby und James kennenlernen, ist eine außergewöhnliche und aufregende Geschichte. Manchmal hatte ich solche Momente, wo ich das Buch geschlossen habe und nur dachte, “Warte mal WAS?!“, aber es gab auch super viele schöne Momente und diese hab ich sehr genossen, da diese nur kurze Augenblicke waren. Mona Kastens Schreibstil ist sehr angenehm, die Gedanken der Charaktere konnte ich gut nachvollziehen und die Dialoge könnten aus dem echten Leben stammen. Die knapp 400 Seiten habe ich so schnell verschlungen, dass der Cliffhanger am Ende echt doof für mich war, weswegen ich direkt den zweiten Teil lesen wollte. Ich würde dieses Buch Jugendlichen, die es spannend, aber auch romantisch mögen, empfehlen.
 
 
Buchgedanken von Anastasia zu “Scholomance, Tödliche Lektion” von Naomi Novik, erschienen im cbj-Verlag
 
Scholomance ist eine Magieschule ohne Lehrer, ohne Ferien. Die Schüler sind ganz auf sich gestellt und müssen aufpassen, dass sie von einigen Monstern nicht angegriffen werden. Um die Schule zu verlassen, gibt es zwei Möglichkeiten: die Abschlussprüfung oder den Tod.
 
Galadriel ist ganz alleine, ohne Freunde oder Bündnisse, dafür aber mit Feinden. Sie hat eine dunkle Gabe, die sie benutzen könnte und damit die ganzen Maleficarias töten, doch damit gefährdet sie ihre Mitschüler. Ganz anders ist der Schulheld Orion - beliebt und bekannt. El versucht ihre Waffe nicht benutzen, doch wenn die Gefahr nah ist, hat man keine große Wahl...
 
Ich bin begeistert von diesem Buch! Zuerst war es ein bisschen verwirrend zu lesen, doch mit jeder Seite habe ich mich in “Scholomance” verliebt. Meistens werden Bücher über magische Schulen mit “Harry Potter” verglichen, ich werde jetzt ehrlich: Ich finde es so viel besser. Der letzte Satz in der Geschichte hat mich einfach umgehauen und ich kann kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.
 
Ich würde dieses Buch jedem der Fantasyromane mag empfehlen. Wer keine Liebesgeschichten leiden kann, ist hier auch gern willkommen:)

 
Buchgedanken von Anastasiia zu MEAT MARKET- schöner Schein von Juno Dawson, erschienen im Carlsen Verlag
 
Die Geschichte von Jana Novak ist ähnlich wie bei anderen Modellen- sie ist unsicher in sich selbst und versteht nicht was an ihr außer ihrer Größe besonders sein könnte. Eines Tages wird sie von einer Agentur gescoutet und somit beginnt ihr Abenteuer als Modell. Alles neue und interessante kommt auf Jana zu: Partys, Fashion Weeks,Mode, Reisen, Kennenlernen mit wichtigen Personen und Promis. Was soll sich ein Mädchen noch wünschen?Schnell entdeckt das junge Model die Leichen im Keller der Modebranche. Nicht alles ist so schön wie auf den ersten Blick. Junge Models sind eine ganz schön leichte Beute.
 
Dieses Buch hat einen Jugendliteraturpreis bekommen und ich war natürlich gespannt wofür. Das Buchcover hat mich nicht wirklich überzeugt, denn es war nicht so schön. Während ich das Buch gelesen habe, dachte ich, dass der Buchtitel “Treffe Market” übersetzt aus dem Englischen heißt. Man muss wohl besser Englisch lernen....Als ich mit dem Buch fast fertig war, habe ich den Titel gecheckt: “Fleischmarkt”. Das hier ist einer der besten Titel für ein Buch über so eine Geschichte, denn es geht ja hauptsächlich ums Modeln und die Modewelt ist nichts anderes als ein Fleischmarkt. Es werden Vorschriften gemacht, wie der perfekte Mensch aussieht, deswegen gibt es natürlich ein strenges Casting um in die Modewelt zu kommen. Dann werden die Models gezwungen das zu tun, was sie nicht wollen.
 
Ich habe dieses Buch noch aus einem anderen Grund ausgewählt, denn ich finde dieses Thema (Mode) voll spannend. Viel Neues habe ich nicht gelernt, doch dieses Buch war leicht und schnell zu lesen. Was ich persönlich noch sehr gut fand, war, dass dieses Buch uns zeigen will, dass man in bestimmten Momenten NEIN sagen soll.
 
Ich würde dieses Buch jedem/ jeder, der/die Modeln oder sehr lebensnahe Geschichten mag, empfehlen.


Buchgedanken von Anastasiia zu  ISOLA – eine Graphic Novel (Bd. 1& 2) von Brenden Fletcher & Karl Kerschl, erschienen im Cross Cult Verlag.
 
In den beiden Teilen geht es darum, dass die Königin Olwyn von einem Fluch belegt wird. Captain Rook bleibt bei ihr und sie suchen den Weg nach Isola. Viele Sachen werden sie aufhalten, es ist (fast) hoffnungslos.  
 
Ich finde diesen Graphic Novel bezaubernd. Mir gefällt die Qualität de Buches, denn es ist sehr angenehm, das in der Hand zu halten. Die Zeichnungen sind fantastisch und ich konnte den Blick von ihnen nicht abwenden. Die Geschichte war aber leider ein bisschen verwirrend, weswegen ich einen Minuspunkt gebe. Trotzdem bin ich auf den dritten Teil gespannt, denn die Art der Zeichnung ist schon atemberaubend.
 
Ich empfehle dieses Buch jedem, der Fantasygeschichten mag und Künstler*innen, die Inspiration für ihre Zeichnungen brauchen.


Buchgedanken von Fine zu „You’re (not) safe here“ von Kyrie McCauley, erschienen im dtv Verlag
 
Manchmal wünschte ich, er wäre einfach durch und durch böse. Das Böse kann man leicht hassen, aber Verletztheit… Verletztheit kann lieben und geliebt werden.“ Dieses Zitat beschreibt das Buch „You’re not safe here“ und die Gefühle der Hauptperson ziemlich gut. Es ist meiner Meinung nach ein Buch, wovon jede*r wenigstens schon einmal gehört haben sollte. Es beschreibt ziemlich gut ein Thema, über das viel zu selten geredet wird: häusliche Gewalt. Ich fand das Buch sehr spannend und würde wirklich jedem empfehlen.
Buchgedanken im November
Buchgedanken
von Sophia: "Soulfood" von Elizabeth Acevedo, erschienen im Rowohlt-Verlag
 
Das Leben einer Teenager Mutter. Ich halte dieses Leben für etwas, was wenige verstehen und sich vorstellen können. Wenn dazu auch noch die eigene Mutter nicht am Leben ist und man nur wenig Geld hat, könnte es wahrscheinlich heikel werden.
 
Das Konzept gefällt mir. Es ist meiner Meinung nach schön, dass man durch dieses Buch, dem Leser vermitteln möchte, wie dieses Leben einer jungen Mutter aussehen kann. Da dies auch ein Thema ist, bei dem viele Menschen verurteilt werden. Meiner Meinung nach wird viel zu wenig über dieses Thema geredet. Nun habe ich viel von meiner Meinung und meiner Sicht geschrieben, wobei ich eigentlich noch etwas über den Inhalt schreiben wollte. In dem Buch ,,Soul Food“, geht es um ein Mädchen, welches mit 15 schwanger geworden ist. Die Geschichte spielt jedoch 2 Jahre später. Emoni (die Hauptfigur), lebt mit ihrer Großmutter und ihrem Kind zusammen und sie müssen quasi jeden einzelnen Cent sparen. Emoni möchte Köchin werden, doch ihre Situation legt ihr immer wieder Steine in den Weg. Ich finde es sehr realistisch, aber auch hart zu sehen, wie ein Mensch kämpft um etwas, was ihm sehr am Herzen liegt, zu erreichen und diese Steine Stück für Stück weiter von sich weg zu schieben.
 
Ich würde dieses sehr interessante Buch allen empfehlen, die sich gerne mit dem Thema "Jugendliche Mütter" befassen wollen. Außerdem vielleicht auch Leuten, die gerne Bücher über die Verwirklichung von Träumen lesen.
 

Buchgedanken
von Fine zu:  „Die Nacht der Acht“ von Philip Le Roy, erschienen im Carlsen Verlag
 
In „Die Nacht der Acht“ geht es um eine Freundesgruppe, die sich zum Motto „wer sich erschreckt, trinkt“ in der Villa eines Mitglieds trifft. Doch als der Horror ihrer Idee zur Realität wird, stellt sich schnell heraus das ihre Idee doch nicht die beste war.
 
Die Nacht der Acht ist ein relativ gruseliges Buch, was von Anfang an spannend ist. Ich fand es sehr gut und würde es jedem empfehlen, der plot twists und Horror mag.
 
 
Buchgedanken
von Tosca zu: „Ein Kleid Aus Seide Und Sternen“ von Elizabeth Lim, erschienen im Carlsen Verlag
 
Maia Tamarin möchte Schneiderin für den Kaiser werden, jedoch ist dieses Handwerk nur Männern erlaubt. Als nach einem neuen Schneider gesucht wird verkleidet sich Maia, als Junge und reißt an den Hof, um den Wettbewerb um den Platz als Schneider für den Kaiser zu gewinnen. Die Geschichte um Maia die nicht nur von diesem Wettbewerb, sondern auch von einem viel größeren Abenteuer und einer Liebesgeschichte handelt hat mir von der Handlung gefallen. Leider war es manchmal schwer weiterzulesen, da Zwischensequenzen langatmig und dadurch langweilig wurden.
 
 
Buchgedanken
von Tosca zu: „Alles ganz normal“ von Roberta Marasco, erschienen im Carlsen Verlag
 
Das Buch ist aus der Sicht von zwei verschiedenen Mädchen geschrieben, die gemeinsam in eine Klasse gehen: Camilla, die neu in der Klasse ist und es momentan mit ihrer Familie schwer hat und Luna, die einen erfolgreichen Tik Tok Account führt und deren Leben von außen perfekt aussieht. Luna und Camilla verstehen sich nicht, jedoch nachdem ein peinliches Video von Camilla in der Schule rumgeht ändert sich eine ganze Menge und es bildet sich ein Zusammenhalt zwischen allen Mädchen. Ein weiteres Thema des Buches ist das Leben mit den sozialen Medien bzw als Content Creator. Dies ist ungewöhnlich authentisch dargestellt und wirkt nicht aufgezwungen. Ein drittes Thema umfasst Camillas neue Familiensituation mit ihrer Stiefmutter und Stiefschwester.
 
Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und ist mit knapp über 200 Seiten schnell und unterhaltsam zu lesen.
 
 
Buchgedanken
von Tosca zu: „Liebe sich wer kann“ von Annette Mierswa, erschienen im Loewe Verlag
 
Lotti und Jakob Unternehmen gemeinsam eine Wanderung.  Diese stellt beide vor Herausforderung und ist geprägt von Jakobs Angststörung. Während vieler kleiner Abenteuer setzen sich beide Charaktere mit Ihren mentalen Problemen auseinander und lernen einiges über sich selbst. Das Buch möchte ich nur eingeschränkt empfehlen, da es, wenn auch kurzweilig geschrieben, schwierige und sensible Themen aufgreift und „triggernde“ Inhalte für Menschen mit Depressionen und/oder einer Angststörung enthalten kann.
 

Buchgedanken
von Jette zu: „Off the record“ von Camryn Garrett, erschienen im Arena-Verlag 
 
In dem Buch „Off the record“ geht es um die 17-jährige Josie, die es durch den Gewinn eines journalistischen Schreibwettbewerb ermöglicht wird die Crew eines neu gedrehten Filmes auf Premiere Tour zu begleiten. Ihre einzige Aufgabe während der Reise durch die halbe USA ist es, ein Profil über den Hauptcharakter des Filmes zu schreiben, doch dann stößt Josie auf ein schreckliches Geheimnis, welches all ihr journalistisches Talent erfordert.
 
Als ich das Buch erstmals sah, empfand ich es als sehr ansprechend, zumal das Cover auf ein sehr feministisch geprägtes Buch schließen lässt. Auch die Inhaltsangabe klang nach einem Buch, welches ich auf jeden Fall lesen musste.
 
Meine ersten Hoffnungen auf das Buch enttäuschten mich nicht im Geringsten. Der Schreibstil ist durch seine Anknüpfung an die Realität und Authentizität, mit der er die Charaktere darstellt, sehr gut verfolgbar.  Vor allem wuchs mir Josie während des Lesens ans Herz. Durch ihren außerordentlichen Mut, um etwas für andere Menschen zu tun, aber auch gleichzeitigen Unsicherheit gegenüber sich selbst war sie mir auf Anhieb sympathisch. Im Laufe des Buches kam mir ein Gedanke zum Hauptcharakter: Josie wurde aus vielen Teilen zusammengesetzt, die in unserer Gesellschaft teilweise als schlecht oder minderwertig gelten. So ist Josie schwarz, war schon mal in ein anderes Mädchen verliebt und ist übergewichtig.
 
Ich empfehle das Buch Personen, die gerne reale Romane lesen, welche aktuelle Themen ansprechen.
 
Buchgedanken im Oktober
Buchgedanken
von Theresa zu „Die Julibraut“ von Monika Feth, erschienen im cbt-Verlag
 
In dem Buch geht es um Jette, die im Sommer immer auf einem Erdbeerfeld war. Dann verliebte sie sich in Georg Taban, der sich als Mörder ihrer besten Freundin herausstellte.
 
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war gut zu lesen, da es so spannend war, dass ich immer weiterlesen musste. Von Stalking bis Mord war fast alles dabei.
 
Da ich bei Krimis bzw. Thriller gerne selbst miträtsele, habe ich es sogar geschafft vor den Charakteren herauszufinden, was passiert und wer verantwortlich ist. Dadurch hat es mich heiß gemacht endlich zu wissen, wann sie es herausfinden würden.
 
 
Buchgedanken von Theresa zu „Nach vorn, nach Süden“ von Sarah Jäger, erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag
 
In dem Buch geht es um eine Freundesgruppe, die sich auf dem Hinterhof eines Penny-Marktes kennenlernte. Diese macht sich nun auf den Weg, um Jo zu finden, der vor Monaten verschwand.
 
Nachdem ich nochmal über den Titel nachgedacht hatte, habe ich festgestellt, dass der Titel das Buch eigentlich super beschreibt. Das Buch ist super verfasst. Es gibt ein paar mehr Perspektivenwechsel, welche aber sehr geschickt eingefädelt worden sind. Es ist eine Geschichte, die an eine tolle, abenteuerliche Reise erinnert, in der man am liebsten selbst ein Teil gewesen wäre.
 
 
 
Buchgedanken
von Theresa zu „Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach, erschienen im Carlsen Verlag
 
In dem Buch geht es um die 10b, die gerade von ihrer Abschlussfahrt zurückgekehrt ist. Kurzfristig wurde wegen der aus dem Ruder gelaufenen Klassenfahrt ein Elternabend einberufen.
 
Das Buch ist sehr schnell und einfach zu lesen, was nicht zuletzt daran liegt, dass es in Jugendsprache geschrieben wurde. Außerdem wurde das Buch vor allen Dingen zum Anfang in einer Art Tagebuchweise verfasst. Diese Erzählweise eignet sich sehr gut, um von der Reise zu berichten. Zusätzlich ist das Buch sehr amüsant, was einem das Lesen echt versüßt.
 
 
Buchgedanken
von Anastasiia zu "Vergiss mein nicht" von Kerstin Gier, erschienen im Fischer-Verlag
 
Quinn ist sehr cool und beliebt. Matilda ist kleine, unsichtbare Person von der verhassten Familie nebenan und ist für Quinn das  "Grübchenface". Alles verändert sich, als Quinn eines Tages von komischen Wesen und Leuten verfolgt wird und dabei in einen schlimmen Unfall gerät. Danach kann er plötzlich Dinge sehen und wahrnehmen, die ein Mensch normalerweise nicht sehen würde. Wer sieht schon sprechende Statuen und Gesichter in den Büschen? Quinn entscheidet sich, die ganze Wahrheit herauszufinden, dabei hilft ihm Grübchenface mit ihren Vorlieben zu Fantasy-Romanen. Doch dabei werden alle ihre Erwartungen übertrofffen. 
 
Als ich das neue, wunderschöne Werk von Kerstin Gier entdeckt habe, wusste ich sofort, dass es ein Hammer wird - und ich habe mich nicht geirrt! Denn jedes Buch, dass ich von Kerstin gelesen habe, hat mich bisher umgehauen! Aber jetzt zurück zu “Vergiss mein nicht”. Das Cover ist umwerfend, dabei verrät es nicht richtig viel über das Buch. Jetzt fehlen mir die Worte, den Inhalt in angemessenen Worten zu bewerten, deswegen sag ich nur eins : Ich würde gern auf Matildas' Stelle sein. :) Was ich richtig cool finde, ist, dass in diesem Buch der kleine Wasserspeier Xemerius aus der Trilogie “Liebe geht durch alle Zeiten” erwähnt wird! Ich bin gespannt auf die zukünftigen Teile dieses Trilogie.
 
Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall allen, die Fantasy-Romane lieben - ganz unabhängig vom Alter! :-) 
 
 
Buchgedanken 
von Anastasiia zu “Vielleicht jetzt” von Carolin Wahl, erschienen im LOEWE-Verlag
 
Gabriella verpasst fast ihren Flieger von Rio nach München. Im Flugzeug trifft sie einen süßen und hübschen Typen mit ganz schon mieser Laune, aber das ist nicht wichtig, denn schließlich fliegt sie nach Deutschland, um ihren Vater kennenzulernen. Undercover taucht sie als Praktikantin in seiner Catering-Firma auf. Wer konnte denn ahnen, dass der süße Typ aus dem Flugzeug sich als ihr Chef sich herausstellt? Gabriella versucht den Funken in ihrem Herzen zu unterdrücken, denn Anton hat klare Regeln an seinem Arbeitsplatz. Doch ....
 
OMG! Diese Geschichte war richtig cool und bezaubernd! Ich bin schon mal auf die nächsten zwei Bände gespannt. Was ich feststellen musste, ist, dass der Titel perfekt zu dem Buch passte, denn wann sollte man etwas anfangen, wann nicht jetzt? Das Bookcover sieht dazu richtig schön aus. Ganz zu schweigen davon, wie cool es ist, dass in diesem Buch ein Playlist mit Liedern, die zu dem Buch passen, und zwei Rezepten, die von den Hauptcharakteren gekocht wurden, gibt?
Zu dem Inhalt....Ich habe mich einfach in die fröhliche Gabriella und die kleine und groovige Karla verliebt! Als Gabriella von Anton und ihrem Vater verletzt wurde, konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten, so sehr ist Brie mir ans Herz gewachsen. Hauptsächlich finde ich es spannend, Bücher über Romanzen in der Studienzeit zu lesen, denn es ist einfach mega interessant!
 
“Vielleicht jetzt” von Carolin Wahl würde ich allen empfehlen, die gerne Bücher im Genre Young Adult und Romance lesen. 
 
 
Buchgedanken 
von Jette zu „Soul Food“ von Elizabeth Acevedo, erschienen im Rowohlt-Verlag
 
In dem Buch Soul Food geht es um die 17-jährige Emoni, die mit ihrer 2-jährigen Tochter bei ihrer Großmutter lebt. Was ihr Leben auch nicht gerade leichter macht. Dazu kommen Geldprobleme und die Frage, was ihr Ziel nach ihrem Schulabschluss ist. Doch eines ist gewiss. Emoni hat eine Gabe, welche es ihr möglich macht Menschen, die ihr Essen verspeisen zu verzaubern.
 
Ich hatte große Hoffnungen, dass das Buch gut die Schwangerschaft von Emoni beschreiben würde. Zumal dies ein sehr spannendes Thema meiner Meinung nach ist. Jedoch wurde ich etwas enttäuscht, da diese nur durch kurze Rückblicke aufgegriffen wird. Ansonsten wird dauerhaft von ihrem Leben zurzeit berichtet. Dadurch, dass diese Tagesverläufe sehr real verfasst sind, beispielsweise ihre ständigen Probleme im Leben oder Stress in der Schule, gefiel mir dieser Schreibstil und die Geschichte an sich relativ gut.
 
Ich bin wirklich keine Person, die gerne Liebesromane liest, was mir im Endeffekt das Lesen des Buches ziemlich schwer machte. Außerdem fand ich die Beziehung zwischen Malachi (Emonis Schwarm) und ihr selbst etwas merkwürdig. Anfangs waren sie nur “Freunde“ oder wie sie sich selber als keine bezeichneten. Immer wieder sagt Emoni, dass sie keine Beziehung will. Zehn Minuten später kuscheln die beiden und küssen sich.
 
Obwohl eigentlich nur Emoni im Vordergrund steht sind mir besonders Nebencharaktere ans Herz gewachsen. Zum Beispiel ihre Großmutter, die sie Buela aufgrund ihrer puerto-ricanischer Wurzeln so nennt, oder ihre beste Freundin Angelica. Die beiden unterstützen Emoni bei jeder Entscheidung und springen gerne mal als Babysitter ein.
 
Ich empfehle das Buch an Fans von Liebesromanen und Geschichten, die sehr real geschrieben sind.
 
 
Buchgedanken
von 
Emma zu „Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach, erschienen im Carlsen-Verlag: 
 
Zu Beginn des Buches scheint es, als hätte die 10b auf ihrer Klassenfahrt irgendetwas angestellt. Nun stellt sich natürlich die Frage: Was denn?  Das Buch ist nicht in einzelne Kapitel gegliedert, jedoch wird jeder Tag der Klassenfahrt von einem Schüler oder einer Schülerin protokolliert, weshalb es doch recht übersichtlich ist.  Es gab zwar einige witzige Stellen und das Ende war eigentlich sogar noch sehr schön, dennoch bin ich die meiste Zeit nur über die Zeilen „geflogen“. Spannung gibt es kaum, ich persönlich fand den Verlauf der Geschichte eher etwas „dröge“. 
 
 
 
Buchgedanken
von Jette zu “Eine Höhle in den Wolken“ von Badeeah Hassan Ahmed und Susan Elizabeth McClelland, erschienen im cbt-Verlag
 
 In dem Buch „Eine Höhle in den Wolken“ geht es um Badeeah, die im Irak in Kodscho lebt. Als sie gerade einmal 18 Jahre alt war, überfielen IS-Kämpfer ihr Dorf und verschleppten sie mit Hunderten anderer jesidischen Frauen und Mädchen nach Syrien, um sie dort als Hausslavinnen zu verkaufen. Während ich die ersten Kapitel las, hatte ich oftmals Schwierigkeiten, mir zu merken, was manche Dinge bedeuten, zumal diese oft mit den Namen aus der Muttersprache von Badeeah benannt werden. Doch durch die Erklärungen und die Wiederholungen der Begriffe hat man schnell Durchblick. Durch die Ich-Perspektive hatte ich einen guten Zugriff auf die Gedanken und die Gefühle der Hauptperson, was während des Lesens sehr wichtig war, um Handlungen nachzuvollziehen. Auch der Schreibstil machte mir das Lesen zum Vergnügen. Es wurde nicht untertrieben oder übertrieben bei Gefühlen oder bei dem Verlauf der Geschichte. Außerdem kamen detaillierte Beschreibungen der Ortschaften und Erinnerungen dazu, die die Geschichte sehr nah brachten.
 
Obwohl der Verlauf der Geschichte und die damit verbundene Dramatik schon in der Inhaltsangabe angedeutet wurden, musste ich trotzdem die erste sehr ernste Textstelle zweimal lesen:
 
„Ich will gehen.“, flüsterte sie. „Ich will…“ Ihr traten Tränen in die Augen.
 
„Wir wollen alle nach Hause gehen.“, sagte ich leise. „Und das werden wir auch.“
 
„Nein.“, murmelte sie und schüttelte den Kopf. „Du verstehst nicht. Ich will sterben.“
 
Im Laufe der Geschichte werden die Geschehnisse und Begehren immer tragischer und lassen um so mehr auf ein Happy End hoffen.
 
Mir gefiel sehr gut, dass viel über Khatuna Fakhara, die weibliche Führerin der Jesiden, berichtet wird, die Badeeah oft Mut gab, um ihre Stimme zu erheben. Vor allem, da in der Geschichte oft sexistische Handlungen auftreten.
Ich würde das Buch an Personen empfehlen, die gerne Geschichten über auch heute noch aktuelle Themen, wie Krieg lesen, oder die gerne realistische Geschichten lesen.
 

Buchgedanken
von 
Emma zu „Soul Hunters“ (Band 1) von Chris Bradford, erschienen im cbj-Verlag:
 
In dem Buch geht es um Genna, die eines Abends überfallen wird. Ein anderes Mal wird sie Opfer einer Entführung. Jedoch eilt ihr in beiden Fällen ein junger Held zur Hilfe. Genna ist zurecht verwirrt, als ihr Retter namens Phoenix ihr erzählt, dass die Täter, die „Soul Hunters“, hinter ihrer Seele her seien.  Phoenix behauptet ihr Guardian zu sein, doch Genna will das alles nicht recht glauben. Bis sie eines Tages flüchten müssen…
Beim Lesen war es durchgehend spannend. Selbst wenn Genna und Phoenix mal einen ruhigeren Moment hatten, war ich immer noch gespannt, wie es auf ihrer Flucht weitergeht. Außerdem waren ebenso spannende Verfolgungsjagden sowie mysteriöse „Flashbacks“ dabei, sodass ich das Ende kaum erwarten konnte. 
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der Spannung und Action sowie mysteriöse Geschichten liebt. 
 
 
Buchgedanken
von Fine zu „Fairplay - Spiel mit sonst verlierst du alles“ von Kerstin Gulden, erschienen im Rowohlt Verlag
 
"Fairplay" ist ein Buch irgendwo zwischen Fantasy und Realität.
Das Buch spielt in der Zukunft, wo der Klimawandel ein sehr viel aktuelleres Thema ist als heutzutage. In erster Linie geht es um ein Schulprojekt, einen Wettbewerb, bei dem Schüler einen Weg finden sollen, auf längere Zeit umweltbewusst zu leben. Mithilfe ihres Mitschülers Leonard entwickelt Kera eine App, die herausfindet, wann man etwas tut, wie, wo, warum, womit und mit wem. Aus diesen Daten errechnet sie dann, wie umweltbewusst eine Person lebt. An sich eine gute Idee, doch als das Experiment schließlich außer Kontrolle gerät, Mobbing entstehen lässt, Beziehungen und Freundschaften zerstört und am Ende sogar einen Menschen zum Selbstmord bringt, merkt Kera, dass ihre zuerst so geniale Idee vielleicht doch nicht so gut ist wie es scheint.
 

Buchgedanken
von Anastasiia zu “Freundschaft kommt auf leichten Füßen” von Katie Clapham erschienen im Carlsen Verlag

“Freundschaft kommt auf leichten Füßen” von der englischen Autorin Katie Clapham und übersetzt ins Deutsche von Fabienne Pfeiffer, ist eine Geschichte von drei Mädchen, die durch Laufen und Probleme zu Freundinnen werden. Das Buch wird von drei verschiedenen Perspektiven erzählt, also aus der Sicht von drei Mädchen: Minnie, Lena und Alice. Alle gehen auf dieselbe Schule und kennen sich kaum und haben nichts gemeinsames.Doch als Minnie sich die Schulter bricht, hat es eine Auswirkung auf Lena und Alice und deren Leben ist nicht mehr wie vorher...
Ich bin von diesem Buch sehr begeistert, denn es ist frisch, leicht und sehr motivierend. Wer anfangen will zu laufen, muss es unbedingt lesen, denn Alice ist das beste Beispiel. Auch hat mir gefallen, wie sie sich befreundet haben, wie ganz unterschiedliche Personen langsam durch eine Sache die gemeinsame Sprache gefunden haben. Nicht nur an Alice will ich mir Beispiel aus diesem Buch nehmen, sondern auch an Lena, die ihre Fakefreunde beseitigt hat, und an Minnie, die die Kraft dazu hatte, mit der Sache, die sie jahrelang gemacht hat, aufzuhören, weil es ihr kein Spaß mehr gemacht hat. So mutig wie die drei will ich auch werden!
Dieses Buch hat eine große Freundschaftsaura! Ich empfehle es Menschen ab 12 Jahren und Leuten, die anfangen wollen zu laufen, die an die Freundschaft glauben oder die einfach was Leichtes zum Lesen brauchen.
 
 
Buchgedanken
von Anastasiia: "Frankly in Love" von David Joon, erschienen im cbj Verlag
Zur Story:  Frank Li hat konservative koreanische Eltern, aber er selbst lebt in Amerika. Frank darf nur mit einem koreanischen Mädchen zusammen sein, doch er ist in Brit - ein weißes, europäischstämiges amerikanisches Mädchen verliebt. So fängt er eine Fake-Beziehung mit seiner koreanischer Freundin Joy an. Was könnte schon schiefgehen?
 
Ich würde diesem Buch 3 bis 4 Sterne von 5 geben, denn das Buch war schon interessant, aber so richtig hat es mich nicht umgehauen. Da ich Korea und alles, was damit zutun hat, sehr mag, hat mir dieses Buch gefallen.
 
Zu dem Buch selbst: Fast der ganze Inhalt war gut, das ganze Drama in Franks Leben war einfach richtig cool - und ich konnte mir vorstellen, dass Frank die gleiche Person wie ich sei. Doch dann kamen so ca. 70 von den letzten Seiten und das Buch war einfach so schwer zu lesen. Die Krankheit von seinem Vater, Abfahrt zum Standford, die Sache mit Joy. Das Ende hat mir dann gar nicht gefallen, ich habe bis zum Ende nicht verstanden,  dass Frank und Joy nicht mehr zusammen sind. Ganz am Ende hat sich Frank Li komplett verändert.
 
Ich würde “Frankly in love” von David Joon jemandem empfehlen, der einen Liebesroman lesen will, und dem, der Korea mag,  empfehlen. Da im Buch auch ganz groß die Sache “Rassismus” angesprochen wurde, würde es jemandem gefallen, der sich dafür interessiert.
 
 
Buchgedanken
von Emma: “The Cousins” von Karen M. McManus, erschienen im cbj-Verlag

In dem Buch geht es um Milly, Aubrey und Jonah, die einen unerwarteten Brief von ihrer mysteriösen Großmutter bekommen, welche sie nie kennengelernt haben: Sie sollen den Sommer auf ihrem Anwesen verbringen! Milly, Aubrey und Jonah haben sich seit ihrer Kindheit nicht gesehen. Und ihre Familiengeschichte birgt nicht nur viele Geheimnisse…

Ich kenne nun schon mehrere Jugendbücher der Autorin, aber ich glaube wirklich, dass “The Cousins” am meisten Überraschungen beinhaltete. Es gab immer wieder neue Wendungen, sodass ich es vor lauter Spannung kaum ausgehalten habe. Am Anfang konnte ich mich superschnell in Geschichte und Charaktere einfinden. Etwas Romantik war später auch dabei, allerdings ist diese nicht Hauptthema und es bleibt durchgehend spannend.

 
 
Buchgedanken
von Jette: „You are not safe here“ von Kyrie McCauley, erschienen im dtv Verlag
 
In dem Buch „You are not safe here“ begleitet man Leighton durch Leid, Trauer, aber auch durch einige Glücksmomente in ihrem letzten Highschool Jahr. 
Wenn man es nicht besser wüsste, würde man denken, Leighton sei ein ganz normaler Teenager. Doch was sie bei ihr zuhause durchstehen muss, macht sie zu einem ganz besonderen Menschen.
 
Als ich mit dem Buch begann, kam es sehr schnell zu einer Erklärung der Angst von Leighton und ihren zwei Schwestern. Vor allem, weil die Inhaltsangabe nur aus kurzen Textpassagen besteht und den Inhalt offen lässt. Durch die Ich-Erzählweise bekommt man sehr gute Einblicke in die Gefühle von Leighton, was sehr wichtig für die Handlung ist, da Angst die eigentliche Hauptrolle spielt.  In Situationen, wo “Er“ wieder nach Hause kommt, fieberte ich immer besonders mit, aufgrund der Unberechenbarkeit der Person und des Verlaufs der Geschichte. 
Ich hasse es zwar Liebesromane zu lesen, doch in diesem Buch ergab der Hauch von Romantik Sinn. Zumal der Roman sonst nur aus Trauer und Leid bestehen würde. Außerdem wird jedes bisschen Liebe schnell wieder zerstört.
Mir gefielen daneben auch die philosophischen Gedanken von Leighton. Zum Beispiel: Hier ist, was ich über Stolz weiß. Ich weiß, dass er die Geheimnisse grausamer Männer bewahrt. Ich weiß, dass er uns im Schatten hält, weil wir zu stolz sind, um zuzugeben, dass wir Hilfe brauchen. Stolz nennt Frauen egoistisch, wenn sie den Mund aufmachen, selbst wenn sie nicht lügen.
Ich empfehle das Buch Personen, die gerne reale Geschichten mit Leid und ein bisschen Liebe lesen.
 
Buchgedanken im September
Buchgedanken
von Tosca zu: „Das Buch vom Anti-Rassismus“ von Tiffany Jewell, erschienen im Zuckersüß Verlag
 
Im Buch schreibt Tiffany Jewell über die Geschichte des Rassismus, wobei sie über Hintergründe und Missverständnisse aufklärt. Sie, die selbst eine US-Amerikanerin mit einem schwarzen und einem weißen Elternteil ist, erzählt von ihren eigenen Erfahrungen mit Rassismus, sowie denen, die andere gemacht haben. Das Buch ist sehr ehrlich geschrieben und stellt klar, wie viel Rassismus in unserer Welt zu finden ist. Das Buch zeigt einem ebenfalls was man dagegen tun kann und wie wichtig es ist zu reden und sich gegen Rassismus zu wehren, egal ob er an einen selbst gerichtet ist oder ob er an andere gerichtet ist. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet mit vielen Zeichnungen, Illustrationen, Zitaten, und „Tu was!“ Seiten. Es animiert trotz des schwierigen und komplexen Themas jederzeit zum Nachdenken, innehalten, reflektieren und macht Lust auf Weiterlesen.
 
 
Buchgedanken
von Theresa zu "Die Nacht der Acht" von Philip Le Roy erschienen im Carlsen Verlag
 
Für mich war es eine kleine Umstellung, da die Erzählweise anders war, als in den Büchern, die ich zuvor gelesen habe. Aber als ich mich erstmal reingelesen hatte, war es unglaublich spannend. Ich mag es sehr, dass die Geschichte sehr glaubwürdig und realistisch ist, denn dadurch kann ich mich viel besser in eine der Charaktere hineinversetzen. Und durch die geheimnisvolle Geschichte, regt das Buch immer zum Weiterlesen an, da sich die Spannungskurve teilweise sehr lang zieht. :)
 
Am Ende des Buches gibt es einen kleinen Cliffhänger, was ich normalerweise nicht so gerne mag, zu diesem Buch aber super passt. Auf diese Art und Weise kann man sich auch selber ausdenken, wie es noch weiter gehen kann.
 
 
Buchgedanken
von Jette zu ”Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach, erschienen im Carlsen Verlag.
 
In dem Buch „Sankt Irgendwas“ geht es um die Klassenfahrt der 10b, auf der irgendwas passiert sein muss, denn einen Tag nach der Rückkehr wird ein unerwarteter Elternabend einberufen.
 
Das Buch beginnt mit einem Gespräch, von dem man nicht genau weiß, wie viele beteiligt sind, wer da genau spricht und worum es ganz genau geht. Fragen, die in diesem Dialog aufkommen, werden über Protokolle erklärt, die während der Klassenreise geführt wurden. 
Während des Lesens dieser Protokolle konnte ich mir oft ein Schmunzeln nicht verkneifen, aufgrund der lustigen Formulierungen und Kommentare. 
 
Das Buch kann man schnell mal so durchlesen und ist auch sehr unterhaltend.
 
Ein bisschen enttäuscht war ich jedoch als am Ende rauskam, was die 10b “verbrochen“ hatte, da ich mir das Ereignis spektakulärer vorgestellt hatte. Außerdem hatte ich den Drang den Namen des Ziels der Klassenfahrt  zu erfahren, doch das Buch ließ mir diese Frage offen.
 
 
Buchgedanken
Von Tosca zu „Scholomance – Tödliche Lektion“ von Naomi Novik, erschienen im cbj-Verlag:
 
Im Buch "Scholomance" wird die Geschichte des Mädchen Galadriel erzählt. Galadriel ist sehr in sich gewandt und besucht eine Magierschule. Diese Schule soll ein sicherer Ort sein und ist in vielen Dingen sehr besonders: es gibt weder Ferien noch Lehrer/-innen; um die Schule zu verlassen, gibt es 2 Wege: der eine ist der eigene Tod, der andere eine gefährliche Abschlussprüfung.
In diesem ersten Teil der Reihe wird viel über die Welt erzählt, in der Galadriel lebt und zur Schule geht. Unter anderem gibt es dort sogenannte „Mals“, diese sind Monster, von denen es eine Menge verschiedener Arten gibt. Diese versuchen die Magie der Margier/-innen zu stehlen, wenn dies gelungen ist, stirbt die Person. Im Buch wird außerdem viel der komplexe Aufbau der magischen Welt erklärt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch wenn es oftmals sehr lange Kapitel sind. Mich hat diese magische Welt begeistert, so dass ich definitiv den nächsten Teil lesen würde, um zu wissen, wie es mit Galadriel weiter geht, da das Buch mit einer Nachricht an Galadriel endet, die Fragen aufwirft. Das Buch ist für jeden Fan von Fantasy zu empfehlen.
 
 
Buchgedanken
von Emma zu "Frankly in Love" von David Yoon, erschienen im cbj-Verlag
 
Insgesamt fand ich das Buch eigentlich in Ordnung, jedoch war ich im Großteil der ersten Buchhälfte etwas skeptisch, da manche Zusammenhänge für mich wenig Sinn ergaben oder mir zu wenig Emotionen beschrieben wurden, besonders weil es ja eine Liebesgeschichte ist.
 
Jedoch muss ich nun sagen, dass sich Schreibstil, Details und Gefühle gebessert haben. Besonders der dritte Teil hat mich neugieriger gemacht und beinhaltete sogar unerwartete Geschehnisse.
 
 
Buchgedanken
von Jette zu „Sanctuary- Flucht in die Zukunft von Paola Mendoza & Abby Sher, erschienen im Carlsen Verlag
 
Eine dramatische Erzählung, die einen bei der fesselnden Flucht von Vali und Ernie durch die gesamte USA mitfiebern lässt.
Viele interessante, aber auch emotionale Einblicke in die Gedanken der Hauptperson Vali.
Die Unberechenbarkeit und die ansteigende Spannung, die während des Lesens aufgebaut wird, machen es ziemlich schwer das Buch wieder beiseite zu legen.
Jedoch muss gesagt sein, dass das Buch ziemlich viele schreckliche Themen, wie zum Beispiel Rassentrennung, Gewalt und Tod, aufgreift. Deswegen benötigt man zwischendurch manchmal kurz Zeit zum Realisieren.
 
Ich persönlich empfehle es Personen, die gerne spannende Bücher lesen oder sich mit dem Themen Zukunft, Gewalt und Rassentrennung befassen wollen.


Buchgedanken
von Jette zu „Die Julibraut“ von Monika Feth, erschienen im CBT

Anfangs verspürte ich vor allem einen Drang das Buch „Die Julibraut“ zu lesen, da die Hauptperson und ich uns zufälligerweise den selben Vornamen teilten. 
Doch schon als ich die ersten Seiten gelesen hatte, erkannte ich, dass dieses Buch erstklassig sein würde.
Denn die ständigen Perspektiven-Wechsel lassen dem Leser nicht nur alle Gefühle der Charaktere einsehen, welche dadurch gut aufgreifbar sind, sondern schaffen auch Nervenkitzel, da immer an besonders spannenden Stellen einer Perspektive zu einer anderen gewechselt wird.
Ich, die nur den 8. Band der Reihe gelesen hat, konnte sehr schnell in die Geschichte einsteigen, zumal kürzere Textpassagen auf die vorherigen Bände eingehen. 
 
Einige Fragen haben sich jedoch bei mir während des Lesens aufgetan.
Warum kommen die Polizisten/Polizistinnen, die WG bzw. Bert Melzig, der Kommissar der die WG schon länger bei Problemen unterstützte, beispielsweise nicht auf die Idee, dass Georg (der Erdbeerpflücker) etwas mit den Vorfällen zu tun hat, als diese ernster wurden. Und dies trotz der offensichtlichen Vergangenheit, die er mit Jette hatte.
 
Auch das Ende hätte meiner Meinung nach etwas gefühlsreicher formuliert werden können. Denn nach dem Höhepunkt des gesamten Buches hat man nur noch drei Seiten vor sich, wo ein kleiner Zeitsprung gemacht wird.
 
Ich empfehle das Buch an Personen, die gerne Thriller lesen oder Kriminalgeschichten, die dem realen Leben entsprechen könnten.
 
 
Buchgedanken
von Emma zu "Two Can Keep A Secret" von Karen M. McManus, erschieben beim cbj Verlag
 
In dem Buch geht es um Ellery, die mit ihrem Bruder zu ihrer beinahe fremden Großmutter nach Echo Ridge zieht. Doch dieser Ort birgt eine dunkle Vergangenheit: Ellerys Tante verschwand und vor fünf Jahren wurde die Homecoming-Queen der Highschool ermordet. Als plötzlich neue Morddrohungen auftauchen, ermittelt Ellery auf eigene Faust. Doch dann verschwindet erneut ein Mädchen…
 
Ich muss echt sagen, dass ich bis zum Schluss selbst wilde Theorien aufgestellt habe, wer hinter allem steckt, und trotzdem hat mich das Ende überrascht. Ich kann das ganze Buch mit einer süchtig machenden Serie vergleichen, ich konnte kaum aufhören oder das Buch aus der Hand legen.
 
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der spannende Geschichten mit etwas Drama und einem Hauch Romantik mag.