Schulentwicklung

Der gegenwärtige Schulentwicklungsprozess orientiert sich am Schulprogramm 2016 und dient zentral seiner Umsetzung in den nächsten Jahren. Dabei gilt es das richtige Maß und die richtige Reihenfolge der einzelnen Schwerpunkte zu finden, ohne dabei die systemischen Zusammenhänge aus dem Blick zu verlieren.

Im Schulprogramm 2016 sind folgende Schwerpunkte formuliert:

Medienkonzept/Mediencurriculum

Es wurden folgende Teilprojekte bereits umgesetzt:

  • Schaffung der digitalen Infrastruktur (LAN in allen Räumen des Schulgebäudes bwz. der Schulgebäude, LAN auf der Empore für SuS der OS, Glasfaserkabel, Breitbandanschluss)
  • BYOD: Modellversuch in einer oder in mehreren Klassen der OS; 2016/17 Sprachprofil E; 2017/18 Geschichtsprofil E
  • Bildung einer Initiativgruppe aus Lehrkräften für BYOD
  • Einführung der digitalen Schulbüchern in einigen Unterrichtsfächern
  • Einrichtung des Fernsehstudios im Raum 202 zusätzlich zum Radiostudio im Raum 205
  • Bildung und Arbeit einer AG Fernsehstudio neben der AG Radio Mölln für SuS
  • Bildung einer Steuergruppe zum digitalen Lernen aus Lehrkräften
  • Beteiligung an den beiden Runden des Wettbewerbs des MSB zum digitalen Lernen 2016 und 2017 mit Erfolg 2017
  • Ernennung zur Modellschule für digitales Lernen des Landes durch das MSB
  • Diskussion der Denkansätze zum digitalen Lernen in der Sitzung der Fachkonferenzvorsitzenden am 27.03.2017
  • Vorbereitung eines SET zum digitalen Lernen mit dem Referenten Hr. Hübner
  • Durchführung des SET zum digitalen Lernen am 02.05.2017

Es gibt folgende laufende Teilprojekte:

  • Diskussion und Meinungsbildung zum digitalen Lernen entsprechend der KMK-Strategie bzw. den Grundsätzen des MSB zum digitalen Lernen
  • regelmäßige Arbeit der Steuergruppe zum digitalen Lernen aus Lehrkräften
  • Durchführung eines/mehrere Schulentwicklungstage zum digitalen Lernen; erster SET zum digitalen Lernen am 02.05.2017
  • Beteiligung an entsprechenden Fortbildungsverantaltungen und multiplikative Wirkung innerhalb der Schule

Es gibt folgende noch zu bearbeitenden Schwerpunkte:

  • Entwicklung eines schulinternen Mediencurriculums bzw. -konzeptes
  • Durchführung weiterer Schulentwicklungstage zum digitalen Lernen
  • Abstimmung zum digitalen Lernen unter den regionalen Schulen
  • Verbesserung der digitalen Infrastruktur in der Schule (WLAN)
  • Klärung der Rechtsfragen zur WLAN-Nutzung und für BYOD bei Leistungssituationen
Feedback- und Rückmeldekultur

Folgende Schwerpunkte sind bereits bearbeitet:

  • Besuch von entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen und multiplikative Wirkung durch die bzw. unter den Verantwortlichen (SL, SL-Team, GB und ÖPR)
  • Diskussion über den Ansatz der Bearbeitung in einer Planungsrunde Anfang 2017

Folgende Schritte bzw. Schwerpunkte sind vorgesehen:

  • inhaltliche Diskussion auf einer Planungsrunde
  • Festlegung des Formats der Erarbeitung
  • Realisierung des Formats zur Erarbeitung eines Konzeptentwurfs
  • Diskussion eines Konzeptentwurfs
  • Beschluss eines Konzeptes in der Schuko
  • verbindliche Umsetzung des Konzepts

 

Stärkung der Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler

Es sind folgende Schwerpunkte in der Bearbeitung bzw. Umsetzung:

  • Diskussion und Meinungsbildung in der SV zu diesem Schwerpunkt (2016 - 04/2017)
  • Erarbeitung und Diskussion einer entsprechenden konzeptionellen Festlegung in der SV (geplant bis 04/2017)
  • Einbeziehung der Klassensprecher/innen auf der Grundlage der entsprechenden Tabelle des Schulprogramms 2016 (geplant für 05/2017)
  • Erstellung einer Entwurfsfassung bzw. Beschlussvorlage durch die SuS der SV und/oder Klassensprecher/innen unter Leitung der Verbindungslehrkräfte
  • Information und Diskussion in den Gremien
  • Beschlussfassung, letztendlich in der Schulkonferenz
  • Umsetzung des entsprechenden Konzeptes

Bereits abgeschlossen ist das Teilprojekt zum Entwurf, der Diskussion und des Beschlusses eines neuen SV-Statutes.

Hausaufgabenkonzept – Üben/Wiederholen sichern und kindgerechte Freizeit ermöglichen

Folgende Schwerpunkte bzw. Arbeitsschritte wurden bereits realisiert:

  • Sensibilisierung der L für die Bedeutung und den Sinngehalt des Thema der Hausaufgaben bzw. des selbstständigen Übens und Festigens
  • Information der Schulkonferenz
  • Bildung einer entsprechenden Arbeitsgruppe aus SuS, E und L
  • Durchführung einer Studie zur Hausaufgabenpraxis an unserer Schule durch Wissenschaftler
  • Vorstellung der Ergebnisse der Hausaufgabenstudie und der gegenwärtigen Erkenntnissse zu Hausaufgaben aus der Wisssenschaft auf einem SET
  • Diskussion dieser wissenschaftlichen Grundlagen auf einem SET
  • Diskussion in allen Fachkonferenzen über fachimmanentes Üben und entsprechende HA
  • Vereinbarung sensiblen Umgangs mit Hausaufgaben für die Klassen 5 - 8
  • Beschluss der Schulkonferenz zu HA in den Kl. 5 und 6: keine HA von einem Langtag zum unmittelbar nachfolgenden Kurztag
  • Versuch mit einem neuen Modell von Übungen und Festigungen im Unterricht und nur noch stark vermindert als HA in zwei Klassen der Orientierungsstufe
  • explizite Einbeziehung der Fachkonferenzvorsitzenden in die Diskussion und der nachfolgenden Fachkonferenzarbeit
  • Verbindung der Themen des selbstständigen Übens und Festigens mit einer Studienstunde für die entsprechenden Jahrgänge
  • Ausarbeitung mehrerer Modelle für eine Studienstunde
  • best practice-Beispiel zur Studienstunde an der Klosterschule Hamburg (ausgezeichnet mit dem Dt. Schulpreis) vor Ort in Hospitationen angesehen und in einer größeren Planungsrunde Anfang 2017 vorgestellt

Folgende Arbeitsschritte werden regelmäßig umgesetzt:

  • regelmäßige Arbeitssitzungen der entsprechenden AG mit L, E und SuS zum Wägen von Ideen zur Sicherung der notwendigen Übung/Festigung und zur Entlastung der SuS sowie zum Abwägen verschiedener Modelle
  • weitere Einbeziehung der Fachkonferenzen und der Fk-Vorsitzenden in diese Diskussion

Folgende Arbeitsschritte sind noch zu leisten:

  • Ausarbeitung von einem oder mehreren Modellen in einem Konzept zur Sicherung der notwendigen Übung und Festigung auf der Grundlage vereinbarter Prämissen
  • Erarbeitung einer Beschlussvorlage mit einem oder mehreren Modellen für die Schulkonferenz
Lernförderliche Gestaltung und Nutzung des Schulgebäudes und seiner Räume

Im Schuljahr 2014/15 wurde eine ergebnisoffene Diskussion zur besseren Nutzung der uns zur Verfügung stehenden räumlichen Ressourcen angestoßen. Dabei wurden explizit die Missstände der fehlenden pädagogisch gestalteten Klassenräume, der Vandalismus, die Verdreckung und Vermüllung, das aufwendige, tägliche Materialmanagement und die ungenügende Verantwortlichkeit vieler SuS gegenüber den Klassenräumen diskutiert und benannt. Es wurden Modelle der besseren, lernförderlicheren Nutzung der Lernräume in anderen Schulen gesucht, erhoben, vorgestellt, diskutiert und, sofern möglich, besucht. Es fanden mehere Bildungsexkursionen nach Hamburg (z. B. ans Waldörffer-Gymnasium), nach Geesthacht (ans OHG) und nach Großhansdorf (ans EvB) für alle Interessierten, d. h. exeplizit auch für ELtern sowie SuS, statt. Es wurden die Eindrücke dieser Schulbesuche evaluiert und in mehreren Schulkonferenzen vorgestellt. Außerdem gab es mehrere schulöffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu diesem Thema. Eine Schulbauexpertin aus Hamburg war dreimal bei uns, um die Gegebenheiten zu untersuchen, eine Expertise zu erstellen und abzugeben und diese schulöffentlich vorzustellen. Eine Arbeitsgruppe aus SuS, E und L wurde auf Beschluss der Schulkonferenz eingesetzt, mit dem Auftrag, ein oder mehere bessere/s Raumnutzungskonzept/e vorzuschlagen. Diese AG hat regelmäßig gearbeitet und ihre Ergebnisse sowie Denkansätze transparent gemacht.

Nachdem die Schulkonferenz auf ihrer 33. Sitzung am 14. März 2016 die Einführung des Kabinettsystem für eine Erprobungsphase von zwei Jahren mit dem Beginn des Schuljahres 2016/17 beschlossen hatte, nahm der neu gebildete AK Kabinett am 18. April 2016 seine Arbeit auf.

Auf der Seite Kabinettsystem unter Schulorganisation innerhalb unserer Schulhomepage findet man die Informationen dieser Arbeit zum Kabinettsystem.

Gestaltung des Schulgeländes

Folgende Arbeitsschritte bzw. Arbeitsschwerpunkte wurden bereits realisiert:

  • Bildung eines Arbeitskreises aus SuS, E und L
  • Befragung aller SuS zu ihren Zielvorstellungen eines schülergerechten und gesunheitsförderlichen Außengeländes unserer Schule
  • Entwicklung einer Zielvorstellung für unser Außengelände und Erstellung eines entsprechnden Projektplanes mit Teilaufgaben, Zuständigkeiten, Teilschritten und einem Zeitplan im AK und Vorstellung dieser Ergebnisse
  • Arbeit im AK Schulgelände mit L, E und SuS

Folgende Teilaufgaben wurden inzwischen umgesetzt:

  • Schaffung einer Hol- und Bringespur für die E auf dem Außengelände entlang der Berliner Straße durch das Bauamt der Stadt Mölln
  • Finanzierung und Anschaffung von Sitzgruppen für das Außenklassenzimmer im Innenhof
  • Schaffung eines kleinen Bolzplatzes hinter dem Hausmeisterhaus (der aber nicht angenommen wurde)
  • Anschaffung von Spielgeräten: Korbschaukel, „Drehspiel Supernova“
  • Anschaffung und Installation einer Slackline
  • Planierung hinter dem Hauptgebäude neben dem Anbau B für einen Bolzplatz
  • Schaffung eines Bolzplatzes zwischen dem Anbau A und der Gemeinschaftsschule zur gemeinsamen Nutzung beider Schulen
  • Rodung des Brombeerwildwuchses als Voraussetzung für Arbeit am Amphitheater
  • Schaffung eines kleinen Außenbereiches vor dem Anbau A mit 4 Bänken
  • Schaffung eines kleinen AUßenbereiches vor dem Anbau B mit 2 besonderen Sitzgruppen
  • Absprachen mit dem Bauamt und mit dem Grünflächenamt
  • Unterstützung bzw. Einsetzen für die entwickelten Ideen zur Gestaltung des Außengeländes und der entsprechend notwendigen baulichen Maßnahmen durch die SL
  • Sanierung des Sporthallendachs mit der geplanten Umgestaltung, die neuerdings zusätzlich Tische und Bänke enthält

Folgende Maßnahmen sollen noch umgesetzt werden:

  • Einwerben weiterer finanzieller Mittel zur Gestaltung des Außenbereichs
  • Durchführung eines Spendenlaufs aller SuS

Folgende Maßnahmen sollten in Verantwortlichkeit des Bauamtes im nächsten Jahr umgesetzt werden:

  • die Ersetzung der entsorgten Bänke
  • die Aufhängung des vorhandenen Basketballkorbes
  • die Abdeckung der Steinmauer vor der Sporthalle mit Holz, so dass eine mehrere Meter lange Bank entstünde
  • die Herrichtung des Amphitheaters: Bau einer Holztreppe und Verkleidung der vorhandenen Erdstufen mit Holz
Profilierung der Oberstufe – Möglichkeiten fördern, Entwicklung begleiten, Qualität sichern, Zukunft eröffnen

Profilierung der Oberstufe – Möglichkeiten fördern, Entwicklung begleiten, Qualität sichern, Zukunft eröffnen

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Entwicklung der Fachcurricula

Die Entwicklung der schulinternen Fachcurricula fusst auf den jweiligen Neufassungen der Fachanforderungen. Diese sind in den letzten Jahren, je nach Unterrichtsfach zu einem anderen Zeitpunkt, erschienen. Die Verantwortung der Ausarbeitung liegt bei den Fachkonferenzvorsitzenden.

Auf der Sitzung der Fachkonferenzvorsitzenden am 27.03.2017 wurde der Bearbeitungsstand zusammengetragen; es wurden ebenfalls evtl. vorhandene Probleme benannt und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Die in den Fachkonferenzsitzungen beschlossenen schulinternen Curricula wurden im Anschluss auf der Homepage veröffentlicht.

 

Elternarbeit

Folgende Schwerpunkte bzw. Arbeitsschritte wurden bereits geleistet:

  • Erarbeitung eines bedarfsorientierten Coachings der Elternvertreter/innen und Durchführung von zwei solchen Veranstaltungen in den zurückligenden Jahren
  • Erstellung einer schulinternen Broschüre für Elternvertreter/innen

Folgende Schwerpunkte sind noch zu realisieren:

  • Durchführung weiterer EV-Coachings
  • Elternvertreter-Broschüre überarbeiten
  • Regelmäßige Koordinierungstreffen  
  • Qualitätssteigerung der Elternabende: 1. Einführung von überwiegend zentralen Elternabenden mit gemeinsamem, inhaltlichem Anfang 2. thematische Elternabende
Gesunde Schule

Folgende Schwerpunkte bzw. Arbeitsschritte sind bereits umgesetzt worden:

  • Implementierung der Schulsozialarbeit in die tägliche Arbeit
  • Qualifizierung von Lehrkräften auf dem Gebiet der Beratung als Coach und/oder Beratungslehrer/in
  • Bildung eines Beratungsteams an unserer Schule (2 Schulsozialpädagogen, 4 Beratungslehrkräfte, 2 Coaches)
  • Information der Schulgemeinschaft über den gegenwärtigen Leistungskatalog des Beratungsteams
  • Profilierung der Schullaufbahnberatung
  • Fortbildung der Lehrkräfte auf dem Gebiet des Coachings
  • Erarbeitung eines sog. Beratungskoffers mit geeignetem Material für Coachingsgespräche mit SuS
  • Information und Diskussion in den Gremien zu diesen Schwerpunkt des Schulprogramms
  • Bewerbung für das BeratungskonzeptJetzt-Ich-Zukunft“ JIZt des MSB im Mai 2016 und erfolgreiche Rückmeldung des MSB
  • Mitarbeit im Team der beteiligten Schulen bei JIZt
  • Einrichtung eines Raumes für Beratungsgespräche (R. 105)
  • Umbau der Bibliothek in drei Bereiche: Lagerung von Lernmitteln/Schülerbüchern und Belletristik sowie Zeitschriften, Ausleihe (zugänglich von der Eingangshalle/Vordereingang), Arbeitsbereich (zugänglich vom Hintereingang)

Die folgenden Leistungsbausteine werden bereits durch das Beratungsteam geleistet:

psycho-soziale Beratung, Schullaufbahnberatung, Berufsoriertierung, Berufs- und Studienberatung, Lernchoaching, Coaching, Lernentwicklungsgespräche, Reflexionstag der SuS des E-Jahrgangs, Klassensprecher/innen-Coaching, Elternvertreter/innen-Coaching, Elternberatung, Mobbing-Prävention und -Intervention

Folgende Schwerpunkte sind noch zu realisieren:

  • Entwicklung eines Beratungskonzeptes im Beratungsteam
  • Information und Diskussion in den Gremien und ggf. Überarbeitung; Beschlussfassung
  • Ausbildung von S-Coaches für die neuen Beratungsmodule „Schüler helfen Schülern +“
  • Umsetzung des Beratungskonzeptes auf der Grundlage des noch zu beschließenden Gesamtkonzeptes
  • jährliche Aktion/Fortbildung zur L-Gesundheit