Medienerziehung

Wir haben uns 2015 im Wettbewerb des für Bildung zuständigen Ministeriums als Modellschule für digitales Lernen beworben. An dieser Stelle findet man das eingereichte Konzept. Wir sind jeodch nicht ausgewählt worden.

2016 haben wir uns mit einem verbesserten Konzept zum digitalen Lernen an der zweiten Runde des Wettbewerbs des MSB zum digitalen Lernen beteiligt.

Ausgehend von diesen programmatischen Gedanken haben wir das digitale Lernen und die pädagogische Arbeit im Bereich Medien zu einem der Schulentwicklungsschwerpunkte der nächsten Jahre gewählt.

Als Teil der schulischen Entwicklungsarbeit zu diesem Schwerpunkt hat sich eine AG „BYOD“ gebildet.

BYOD

BYOD

Die Notwendigkeit des Einsatzes digitaler Techniken in der heutigen Lebens- und Berufswelt ist unumstritten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss eine Schule, die auf die Zukunft vorbereiten will, den sicheren Umgang mit den digitalen Werkzeugen zum Lerngegenstand haben. Die zunehmend bessere technische Ausstattung unserer Schule und die verstärkte Digitalisierung des Unterrichts tragen diesem Umstand bereits Rechnung.

Da der Zugriff auf die dafür notwendige Technik räumlich und zeitlich begrenzt ist und sich die digitalen Medien vor allem bei spontanem und individuellem Einsatz als lernförderlich erweisen, wurde von einer ARbeitsgruppe aus Lehrkräften das Pilotprojekt BYOD (Bring Your Own Device) initiiert, das den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet, ihre mobilen Endgeräte im Unterricht einzusetzen. Die Tatsache, dass diese häufig auf aktuellem technischen Anforderungsniveau sind, eine Vertrautheit mit dem eigenen Gerät besteht und ein durchgehender Zugriff auf die eigenen Daten möglich ist, hat unser Team in unserem Entschluss zur Umsetzung des Projekts bestärkt. Hierzu wird der Pilotklasse ein separater, sicherer Netzzugang gewährleistet und im Falle eines Defekts stehen Ersatzgeräte (Laptops) zur Verfügung. Um zusätzliche Kosten für die Lernenden zu vermeiden, wird auf das umfangreiche Angebot von Open-Source-Software zurückgegriffen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden in einem Nutzungsvertrag festgehalten.

Der digital gestützte Unterricht soll nicht nur den in der Berufswelt geforderten Umgang mit Hard- und Software festigen, sondern auch einen individualisierten Zugriff auf die Lerninhalte ermöglichen, verschiedene Lerntypen ansprechen und das selbstständige Lernen verbessern. Das digitale Arbeiten versteht sich dabei nicht als Ersatz bewährter Lern- und Arbeitsmethoden, sondern vielmehr als sinnvolle Erweiterung. Der Einsatz obliegt der entsprechenden Fachlehrkraft und wird mit dem Klassenteam abgestimmt.

Die das Projekt tragenden Lehrkräfte besuchen entsprechende Fortbildungen und evaluieren den Projekterfolg regelmäßig.

Es wurde auf der 34. Schulkonferenz unserer Schule vorgestellt und diskutiert.