Kabinettsystem

Entwicklung des Kabinettsystems

Nachdem die Schulkonferenz auf ihrer 33. Sitzung am 14. März 2016 die Einführung des Kabinettsystem für eine Erprobungsphase von zwei Jahren mit dem Beginn des Schuljahres 2016/17 beschlossen hatte, nahm der neu gebildete AK Kabinett am 18. April 2016 seine Arbeit auf.

Unsere nächste Sitzung des AK Kabinett:

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Unsere nächste Sitzung des UAK Arbeits- und Aufenthaltsbereiche:

06.06.2017 12:10 Uhr im Raum E01

Arbeitsschritte September/Oktober 2016

Arbeitsschritte September/Oktober 2016

Auf der ersten Sitzung des AK Kabinett wurden sechs Unterarbeitskreise mit folgenden Bereichen gebildet:

  1. Raumausstattung/-gestaltung - Wie gestalten wir die Lernbereiche?
  2. Raumzuordnung - Welche Lehrkräfte in welchen Räumen?
  3. Spinde - Umfrage und Sichtung von Stellplätzen, Absprache mit der Herstellerfirma
  4. Öffentlichkeitsarbeit - Darstellung der Entwicklung auf der Webseite, im SchulInfo, auf der Schulkonferenz und in der Presse
  5. Evaluation - Entwicklung eines Fragebogens, regelmäßige Durchführung von Befragungen und Veröffentlichung der Ergebnisse
  6. Finanzen - Welches Geld haben wir zur Verfügung? Wie wird es verteilt?

Zu Raumbeauftragten wurden Anna Meyer und Markus Rabe ernannt. Sie teilen sich den Vorsitz des AK Kabinett.

Die ersten Spinde wurden bereits aufgestellt und erfolgreich in Gebrauch genommen.

Aktueller Stand Juli 2016

- Es wurden bereits die beiden Musterspinde in Gebrauch genommen und nun wurden 230 normale und 30 große Spinde angemeldet.

- Des Weiteren werden die Kabinette Lehrkräften zugeordnet, in den Ferien, soweit dies individuelle möglich war, mit den bis dahin vorhandenen Mitteln bezogen und fachspezifisch hergerichtet. Der Kostenplan wurde aktualisiert und bestimmte Anschaffungen genehmigt sowie die für die Anschaffung Verantwortlichen festgelegt.

Sicherlich wird nicht am ersten Schultag alles perfekt sein, aber der Weg dahin ist geebnet.

Aktueller Stand September 2016

- In allen Kabinetten wurden Beamer und Soundsysteme angebracht, sodass, zusammen mit der Medienausstattung, die bereits zuvor existierte, nun in allen Lernräumen multimediale, teilweise interaktive Aussattung vorhanden ist.

- Außerdem wurden allen Lehrkräften, die dies wünschten, PCs für ihre Kabinette zur Verfügung gestellt.

- Es wurden weitere 8 Dokumentenkameras angeschafft und auf bestimmte Kabinette verteilt, sodass diese in erreichbarer Nähe für den Unterricht zur Verfügung stehen. Vielen Dank an den Förderverein, der die Kameras finanziert hat.

- Gegen Ende des Monats wurden ca. 20 Regale für die Ausgestaltung der Kabinette angeschafft und zugeordnet.

- Alle Lernräume sind mit einem verbesserten System über entsprechende Technik mit dem Hauptanschluss des Internets verbunden worden.

- Nun, mit Verzögerung, wurden die neuen Spinde aufgestellt. Die Betreiberfirma versicherte, die Zugangsdaten zeitnah direkt den Familien als Vertragspartnern zukommen zu lassen.

- Anfang Oktober wurden weitere Regale und Hocker für die einzelnen Kabinette angeschafft und geliefert.

- Ein Briefkasten für Rückmeldungen und Fragen sowie Verbesserungsvorschläge ist in der Eingangshalle angebracht worden.

- Ein besonderer Lernraum, das Lernatelier, wird ausgestattet und gestaltet. Seine Eröffnung für die unterrichtliche Nutzung ist in ca. 6 Wochen.

An den folgenden Aspekten wird gearbeitet:

  • Die Kabinette werden in Zukunft für zuverlässige Klassen, die in der folgenden Stunde dort Unterricht haben, in den Pausen und vor der ersten Stunde offen sein. Ausnahmen werden auf Raumplänen an/neben den Türen markiert und haben pädagogische oder organisatorische Gründe.
  • Weitere Möbel und Materialien werden nach und nach organisiert.
  • Die Kennzeichnungen der Räume werden aktualisiert.
  • Weitere Mülleimer werden im Schulgebäude aufgestellt.
  • Es sollen im Laufe des Schuljahres noch mehr Aufenthaltsbereiche außerhalb der Kabinette eingerichtet werden.
  • Weitere Spinde werden im November angeliefert.
Eindrücke von den Veränderungen September/Oktober 2016 - Fotos
Arbeitsschritte November/Dezember 2016

Arbeitsschritte November/Dezember 2016

Der AK Kabinett trägt den Stand der Gestaltung der Kabinette und der Arbeits- und Aufenthaltsbereiche zusammen. Dieses Darstellungen werden den Gremien unserer Schulgemeinschaft vorgestellt. Dabei gilt es sowohl positive Gestaltungsbeispiele aufzunehmen, viel mehr aber noch, die Probleme und Schwierigkeiten der ersten Phase zu erheben. Für diese sollen möglichst Lösungsansätze gefunden werden.

Aktueller Stand November 2016:

Die Kabinette werden in Zukunft für zuverlässige Klassen, die in der folgenden Stunde dort Unterricht haben, in den Pausen und vor der ersten Stunde offen sein. Ausnahmen werden auf Raumplänen an/neben den Türen markiert und haben pädagogische oder organisatorische Gründe.

Weitere Möbel und Materialien wurden sukzessive organisiert.

Die Kennzeichnungen der Räume wurden aktualisiert.

Weitere Mülleimer wurden angeschafft und im Schulgebäude aufgestellt.

Es wurden mehrfach Gespräche zur Verdeutlichung unserer Position mit astradirect über die Probleme in der ersten Phase der Aufstellung von Schließfächern geführt.

Weitere Spinde wurden geliefert und werden Mitte November aufgestellt.

Das Kooperationsprojekt mit den Architekturstudenten der FH Lübeck (Praxisaufgabe bei Herrn Prof. Dr. Heisel) bringt Anregungen für die weitere Gestaltung von Kabinetten, Aufenthaltsbereichen und dem Lehrerzimmer.

Aktueller Stand Dezember 2016:

Es wurden Verhaltensregeln und entsprechende Anweisungen für das Verhalten im Entfluchtungsfall bzw. bei entsprechenden Alarmübungen an die Lehrkräfte und von diesen an die Schülerinnen und Schüler gegeben. Entsprechende Belehrungen sind durchgeführt worden.

Es wurde eine Entfluchtungsübung erfolgreich durchgeführt.

Es wurden drei Rundgänge mit den für Brandschutz veranwortlichen Personen der Stadt (Bauamt), dem Kreis (Kreisbrandschutzingenieur) und von der Unfallkasse Nord, teilweise unter Beteiligung des Vorstandes des Schulelternbeirates, durchgeführt, die alle bestätigten, dass der Brandschutz uneingeschränkt gewährleistet ist bzw. wird.

Die Beschilderung der Fluchtwege wurde überprüft und teilweise verbessert.

Das Lernatelier wurde zum 06.12.2016 für die unterrichtliche Nutzung freigegeben. Die Lehrkräfte wurden zuvor über die Ausstattungselemente und über die Nutzungsregeln informiert.

(Fast) Alle Kabinett verfügen jeweils neben einem Beamern, einem Soundsystemen nun auch über eine Dokumentenkamera. Zusätzlich verfügen die Kabinette, sofern die Lehrkraft dies wünschte, über einen PC.

Die LAN-Infrastrktur aller Kabinette wurde überprüft und ggf. repariert.

An folgenden Aspekten wird gearbeitet:

Es ist zu registrieren, dass der Grad der Ausgestaltung der verschiedenen Kabinette und deren Nutzung noch unterschiedlich ist; einige Räume können noch deutlich zugewinnen.

Es sollen im Laufe des Schuljahres noch mehr Arbeits- und Aufenthaltsbereiche außerhalb der Kabinette eingerichtet werden.

Die Einhaltung des Brandschutzes wird überprüft und eine Brandschutzübung durchgeführt, um im Fall der notwendigen Entfluchtung ggf. sicher und möglichst ruhig das Gebäude zu räumen.

Die Fluchtwege und Treppenhäuser werden zusätzlich zur Markierung noch beschriftet.

Weitere Ausgestaltungselemente und Möbel werden angeschafft.

Die Lehrkräfte inspirieren sich gegenseitig mit guten Ideen zur Kabinettgestaltung.

Die Gestaltung des Lernateliers soll abgeschlossen werden; es wird hoffentlich Anfang Dezember für den Unterricht freigegeben.

Kooperationsprojekt mit der FH Lübeck

Kooperationsprojekt mit der FH Lübeck

Um Anregungen von Experten zu gewinnen, wurde ein Kooperationsprojekt mit Architekturstudent/innen der FH Lübeck unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Heisel durchgeführt. Acht Gruppen junger Architekten haben sich im Rahmen der Einführung des Kabinettsystems an unserer Schule der Aufgabe gestellt, Vorschläge für die Neugestaltung von Kabinetten, der Empore über der Bühne in der Eingangshalle und des Lehrerzimmers auszuarbeiten. Herr Prof. Dr. Heisel betonte zur Ausrichtung der Praxisaufgabe: „Das Kabinettsystem erfordert, die Räume der Schule neu zu überdenken. Statt des Klassenraums wird nun die ganze Schule ein Ort des Lernens und die Kabinetträume können viel gezielter auf die gestalterischen und funktionalen Erfordernisse bestimmter Fächer abgestimmt werden. Aus dem Arbeitsraum ,Lehrerzimmer' wird eine Ort des Treffens, des Austausch und der Anregungen.“

Es wurden viele praxistaugliche Ideen bei der Präsentation am 08.11.2016 in der FH Lübeck vorgestellt. Inspirierende Gestaltungsideen wurden gekoppelt mit modernem Design und Vorschlägen zur multifunktionalen Nutzung. Die Präsentationen waren sehr überzeugend.

Unser Lernatelier - ein besonderer Lernraum

Unser Lernatelier - ein besonderer Lernraum

Moderne Unterrichtskonzepte benötigen mitunter andere Raumnutzungsmöglichkeiten als es die im Stundentakt vergebenen Klassenräume oder Kabinette bieten. Z. B. sind Fach- oder Projekttage besser und leichter in einer speziell dafür geschaffenen Lernumgebung möglich.

Im Zuge der Umstellung auf das Kabinettsystem bot sich die Möglichkeit, in den Räumen A01/02 ein solchen besonderen Raum zu schaffen, das sogenannte Lernatelier. Es wird ist keiner Lehrkraft zugeordnet und wird nicht regulär im Stundenplan vergeben. Die Belegung kann jede Lehrkraft über unser Raumbuchungssystem vornehmen.

Pädagogische Zielstellung dieses Raumes ist die räumliche und technische Unterstützung und Stärkung schülerorientierter Unterrichtsmethoden, insbesondere wenn diese von dem größeren Raum, der flexiblen Nutzungsdauer und der besonderen Ausstattung profitieren. Auch schüleraktivierende Sozialformwechsel sind im Lernatelier besonders leicht möglich.

Im Lernatelier gibt es mehrere Bereiche, den Gruppenarbeitsbereich, die Einzelarbeitsplätze, die Kleingruppenarbeitsplätze, die Präsentationswände, die Bühne, die multimediale Präsentation, den Notebookwagen, den Lehrerarbeitsplatz und die kleine Sitzgruppe. Zusätzlich befinden sich im Raum neben den diversen Pinnwänden auch ein fahrbares Whiteboard und eine Flipchart für Präsentationen.

Die Möblierung sieht für die Nutzung durch unsere SuS neben den Gruppenarbeitstischen, die jeweils aus vier Dreickstischen bestehen, auch 30 Hocker, Einzelarbeitsplätze, Arbeitsplätze an Bistrotischen und Arbeitsplätze für Lehrkräfte vor.

Der Nutzung des Lernateliers wurde ein Farbkonzept unterlegt. Die Stühle und die Hocker sowie die Rinnwände weisen jeweils sechs verschiedene Farben auf, sodass Gruppenbildungen und der Übergang von Arbeitsphasen erleichtert werden. Auch die Rednerpulte auf der Bühne in den Farben rot und blau passensich in dieses Farbkonzept ein und stehen den farbig passenden Pinnwänden gegenüber.

Die technische Ausstattung von Mimio-Board, eine Dokumentenkamera und Notebooks wird durch einen Großbildfernseher vervollständigt, der über einen TV-Anschluss verfügt, aber auch DVDs abspielen kann.

Lageplan/Raumplan des Lernateliers

zur Vergrößerung Raumplan anklicken
Eindrücke von den Veränderungen November/Dezember 2016
Arbeitsschritte Januar/Februar/März 2017

Arbeitsschritte Januar/Februar/März 2017

Alle Lehrkräfte wurden Ende Dezember 2016 darum gebeten, mit ihren Lerngruppen bis zum Halbjahreswechsel Ende Januar 2017 über die Gestaltung ihres eigenen bzw. des von ihnen selbst ausgestalteten Kabinetts zu sprechen (Ideen der Lehrkraft, Sinn Ihrer Ideen, Verbesserung des Unterrichtes durch die neuen Gestaltungselemente, Erleben des Unterrichtes im Kabinett durch die SuS, Wünsche und Verbesserungsvorschläge der SuS …). Ziel ist es, dass sich jede Lehrkraft ein erstes Feedback über ihr Kabinett einholt unnd denAustausch mit ihren SuS über ihren speziellen Raum sucht.

Am 30.01.2017 wird durch die Lehrkräfte unserer Schule im ersten Teil des Schulentwicklungstages am Thema Kabinettsystem weitergearbeitet. Dabei wird das Feedback der Schülerinnen und Schülern aus den entsprechenden Gesprächen aufgegriffen und einbezogen.

Für die weitere Gestaltung von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen wurde ein Unterarbeitskreis unter Leitung von Frau Theinert und Frau Feldhusen eingerichtet, indem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte arbeiten und regelmäßig schulöffentliche Sitzungen abhalten. Ziel dieser Arbeit ist die Verbesserung der vorhandenen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche (ausgehend von einer Evaluierung der vorhandenen AABs) und die Schaffung neuer auf der Grundlage einer konzeptionellen Weiterentwicklung. An der Mitarbeit, Unterstützung oder Finanzbeschaffung Interessierte melden sich bitte bei den beiden leitenden Lehrkräften.

Der UAK Arbeits- und Aufenthaltsbereiche hat in Zusammenarbeit mit dem Förderverein unserer Schule im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs der Kreissparkasse einen Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt. Nun hoffen wir, dass wir im Voting viele Klicks bekommen und bitten hierfür um Unterstützung!

Inzwischen wurden wir informiert, dass uns die KSK aufgrund des stimmenreichen Votings für unser Projekt mit dem Höchstbetrag von 1500 € unterstützt. Ein tolles Ergebnis und ein hilfreicher Zuschuss!

Eindrücke von den Veränderungen Januar/Februar/März 2017
Eindrücke des SET-Tages am 30.01.2017

Eindrücke des SET-Tages

Zu Beginn des Schulentwicklungstages am 30.01.2017 kamen die Lehrkräfte des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Mölln zusammen, um sich über den aktuellen Stand des Kabinettsystems auszutauschen, eigene Eindrücke und die der Schüler und Schülerinnen zu schildern und gemeinsame weitere Arbeitsschritte zu bedenken.

Über folgende Punkte haben wir uns ausgetauscht:

Arbeitsschritte April/Mai/Juni 2017

Stand April 2017:

Der Unterarbeitskreis zur Gestaltung von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen hat Entwürfe für zwei solcher Ecken fertiggestellt. Diese sollen in der 1. und in der 2. Etage des Südflügels realisiert werden. Um die benötigten finanziellen Mittel einzuwerben, wurden Anträge an den Förderverein unserer Schule gestellt, die dieser dankenswerter Weise großzügig bewilligt hat, und Wettbewerbsunterlagen für die Kreissparkasse gefertigt, die der Förderverein dort eingereicht hat. Durch die wiederholte Aufforderung zur Beteiligung ist es gelungen, dass wir gewonnen haben und nun den maximalen Förderbetrag von 1500 € von der KSK erhalten. Nachdem also genügend finanzielle Ressourcen eingeworben wurden, können diese Ecken in den nächsten beiden Monaten gebaut werden.

Entsprechend den Vereinbarungen des Projektmanagements ist am Ende des ersten Jahres mit dem neuen Kabinettsystem eine Zwischenevaluation vorgesehen. Der AK Kabinettsystem hat hierfür Experten des IQSH gewinnen können, die den Evaluationsprozess extern und mit Expertise für uns gesalten. Es wurden im AK mögliche Schwerpunkte und Ansätze für Items diskutiert und diese an die verantworlichen Personen des IQSH weitergeleitet.

Stand Mai 2017:

  • Gestaltung eines Ideenpools auf der kollegiumsinternen Serviceseite
  • Abschluss der Reparaturarbeiten auf dem Sporthallendach
  • Durchführung der Evaluation (online für alle SuS, E, L) mit Hilfe von LEONIE+
  • „Ausleuchtung“ des Schulgebäudes für die WLAN-Installation
  • Vorbereitung der WLAN-Installation
  • Umsetzung des Antrages als Modellschule für digitales Lernen und Anschaffung von Hardware für digital gestütztes Lernen
  • Ausbau des schuleigenen Fernsehstudios
  • Verbesserung der Technik des schulinternen Radiostudios
  • Anbringen von Einbauregalen und Arbeitsplätzen im Anbau A in den Kabinetten
  • Reparaturen an Pinnwänden
  • Reparatur des Daches der Bibliothek

Stand Juni 2017:

  • Reparartur der Jalousien am Anbau A
  • Reparaturen am Dach des Anbau A
  • Planung der Neugestaltung der Arbeits- und Aufenthaltsbereiche vor E01 (Nordflügel Erdgeschoss)
  • Bau der Arbeits- und Aufenthaltsbereiche im Südflügel 1. und 2. Etage
  • Beantragung eines neuen „Strandkorbes“ für die Eingangshalle beim Ehemaligenverein
Eindrücke von den Veränderungen April/Mai/Juni 2017
Eindrücke von den Veränderungen September/Oktober/November 2017

Evaluationsergebnisse der Umfragen zum Ende des letzten Schuljahres

Bericht des IQSH Teams

Vortrag am 28. September 2017

 

Arbeits- und Aufenthaltsbereiche

Durch das Kabinettsystem benötigen wir Aufenthaltsbereiche außerhalb der Lernräume in gesamten Schulgebäude. Diese wurden bereits in den letzten Jahren durch dzwei Arbeitsgruppen und eine Klasse im Kunstunterricht in Angriff genommen. Dabei wurden Strukturen begründet, Bereiche gestaltet und Aufenthaltsmöglichkeiten mit erheblichem finanziellen Aufwand geschaffen. Diese müssen einerseits den Schülerinnen und Schülern gefallen, andererseits extrem haltbar sein und zum bisherigen Design passen.

Nun gibt seit diesem Schuljahr wieder eine AG, die weitere Aufenthaltsbereiche gestalten wird und die bisherigen kritisch auf Haltbarkeit, Nutzwert und Passfähigkeit zum bisherigen Design überprüft. Natürlich wird dabei stets der Brandschutz bedacht und eingehalten. Außerdem sollen die Aufenthaltsmöglichkeiten auch für differenzierende Unterrichtsphasen und für individuelle Lernphasen geeignet und gut nutzbar sein. Erste Entwürfe und Umsetzungen sind für die Endstücken der Flure im Südflügel in der 1. und in der 2. Etage vorgesehen bzw. entstanden.

Bisher wurden folgende Arbeits- und Aufenthaltsbereiche gestaltet:

im Hauptgebäude

  1. „Strandkörbe“ in der Einganghalle,
  2. „rote Bänke“ und Bankgruppen in der Eingangshalle,
  3. Gartenliegen in der Eingangshalle,
  4. Cafeteria mit Gruppentischen und Stühlen,
  5. Empore mit Gruppentischen und Stühlen sowie Comupterarbeitsplätzen, nutzbar für die OS-Schüler/innen,
  6. „rote Bänke“ vor E01
  7. Gartentische und Hocker vor E01
  8. kleine Sitzfläche vor E03
  9. Tisch und „rote Bänke“ vor E03
  10. lange Bank mit Tischen vor E29
  11. Ecke mit Tischen und Hockern vor den Physikräumen in der 1. Etage
  12. Ecke mit Tischen und Hockern vor den Biologieräumen in der 2. Etage

im Anbau A

  1. „rote Bänke“ vor A01/02, dem Lernatelier
  2. „rote Bänke“ im Eingangsbereich

im Anbau B

  1. „rote Bänke“ im Eingangsbereich

Leider werden einige Möbel der AABs nicht pfleglich behandelt, wie z. B. die Leselounge im Südflügel, sodass sie und andere Möbel nicht mehr zur Verfügung stehen können. Auch der Umstand, dass Möbel aus den AABs an eine andere Stelle getragen werden, aber nicht wieder zurück, erschwert deren Nutzung.

FAQs

Welche Verbesserungen verspricht man sich vom Kabinettsystem?
  • verbesserte Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler
  • durchdachte, in die Unterrichtsvorbereitungen einbezogene Raumgestaltungen
  • Raum als 3. Pädagogen
  • bessere Bedingungen für schüleraktivierende und schülerorientierte Lernprozesse
  • zuverlässige technische Lern- und Lehrbedingungen
  • mehr Fachbezug in den Lernräumen sichtbar und als produktives Element brauchbar
  • individueller gestaltete Lernräume
  • benötigtes Material ist in den Lernräumen vorhanden und muss nicht erst quer durchs Haus herangeschafft werden
  • Lernplakate und andere Visualisate sind vorhanden, wenn sie benötigt werden, und bleiben im Raum
  • keine Absprache mit anderen Lehrkräften mit anderen Fächern nötig
  • problemlos(er) handhabbare Technik in den Lernräumen
  • mehr echte Lernzeit, da weniger Zeitverlust durch Technikprobleme und Umräumerei sowie Aufräumen entsteht
  • verbesserte Lehrbedingungen
  • verbesserte Arbeitsbedingungen
  • weniger Vandalismus und weniger Verschmutzung in den Räumen
  • Verantwortlichkeiten für die Räume sind geregelt
Was bedeutet das Kabinettsystem für unsere Schülerinnen und Schüler?

Unsere Schülerinnen und Schüler haben vom Kabinettsystem zuvorderst bessere Lernbedingungen in den Räumen und dadurch auch besseren Unterricht. Dies, das möglichst gute und erfolgreiche Lernen und das soziale Miteinander, sind die  hauptsächlichen Ziel der schulischen Arbeit. Insofern sind verbesserte Unterrichtsbedingungen und bessere Lehr- und Lernprozesse der beste Zugewinn, den man von einer schulorganisatorischen Maßnahme erwarten kann.

Es gibt aber auch weitere Folgerungen für unsere Schülerinnen und Schüler:

  • bessere Lernbedingungen
  • vorbereitete Lernumgebungen
  • fächerbezogene Lernumgebungen
  • Aktivierung der entsprechenden Hirnregionen durch klaren Fächerbezug beim Betreten und beim Aufenthalt in einem gut gestalteten Kabinett bzw. Fachraum
  • gut zugängliches Zusatzmaterial, wie z. B. Sekundärliteratur, Lexika, Wörterbücher, Duden, Bibeln, Atlanten, Gesteinsammlungen
  • Lesecken, auch fremdsprachliche
  • Tischanordnungen entsprechend den unterrichtlichen Settings
  • die von ihnen oder für sie gestalteten Lernplakate u. Ä. werden nicht beschädigt und bleiben länger erhalten
  • die Technik für ihre Präsentationen funktioniert und kann problemlos bedient werden
  • die Lehrkräfte sind in ihren Kabinetten leichter zu erreichen als früher im Klassenraumsystem
  • S-Wünsche zur Gestaltung und Ausstattung eines Kabinetts (z. B. zu Zusatzmaterial oder zu speziellen Tischhöhen) können an die Lehrkraft des jeweiligen Kabinetts gerichtet werden, die für dieses auch verantwortlich ist

Natürlich bringt das Kabinettsystem, wie jedes Raumnutzungssystem, auch Anforderungen an unsere Schülerinnen und Schüler mit sich:

  • Einlassen auf Veränderungen und Neuerungen
  • überlegen, welches der beste Weg von einem zum anderen Raum ist
  • überlegen, welches Material wirklich für die jeweiligen Unterrichtsstunden benötigt  und mitgenommen wird
  • überlegen, ob und wie man einen Spind nutzt und welche Materialien man zu welchem Zeitpunkt ablegt oder mitnimmt
  • Nutzung digitaler Schulbücher, auch um die eigene Schultasche zu erleichtern
  • Rücksichtnahme auf den Wegen durchs Haus und im Schulalltag

Dies sind also Anforderungen an das Selbstmanagement und an das Sozialverhalten. EIne positive Ausprägung dieser Eigenschaften hilft ein Leben lang.

Wie verlaufen die Pausen, vor allem für unsere Schülerinnen und Schüler?

Unsere Schülerinnen haben für den Wechsel von einem Raum zu einem anderen in den kleinen Pausen 10 min., in der Frühstückspause 20 min. und in der Mittagspause 50 min. Zeit. Dies ist im Vergleich mit anderen Schulen, die ebenfalls das Kabinettsystem haben, mehr oder gleich viel Zeit. Keine der anderen Schulen hat längere Pausenzeiten.

Sowohl am Morgen als auch zwischen den Unterrichtsstunden sollten, entsprechend einem Konferenzbeschluss, die Kabinette geöffnet sein, sodass die Schülerinnen und Schüler diese sofort betreten können und sich keine Staus bilden. Ausnahmen hiervon gibt es nur, wenn eine Klasse oder Lerngruppe gegen die Regeln normaler Raumnutzung verstoßen hat und dies eine, ihnen bekannte Maßnahme als Folge ihres unangebrachten Verhaltens ist.

Kommen Schülerinnen und Schüler nach einem häuslich eingenommenen Frühstück in die Schule, so wie es normal sein sollte, darf man davon ausgehen, dass sie immer zwei Unterrichtsstunden lernen können, ohne in der Zwischenzeit eine umfangreiche Mahlzeit einnehmen zu müssen. Nach jeweils zwei Stunden, gibt es dann mit 20 und 50 min. genügend Zeit, um wieder zu speisen oder zur Mensa zu gehen (geöffnet von 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr).

In den Pausen ist neben dem Raumwechsel auch evtl. der Materialwechsel zu vollziehen, wenn man dies individuell möchte. Für die Metariallagerung stehen genügend Spinde zur Verfügung.

Für die Wege stehen neben dem Haupttreppenhaus, der Treppe neben der Bühne in der Eingangshalle, der Treppe im Nordflügel (die sog. Himmelstreppe) auch die Treppe im Südflügel zur Verfügung. Außerdem sind die drei Fluchtwegetreppenhäuser ebenfalls im alltäglichen Betrieb als Treppenhäuser zu nutzen. Das Hauptgebäude hat neben dem Haupteingang noch die Eingänge im Norden, im Süden, über den Innenhof in die Eingangshalle und den Eingang über den Innenhof in den Nordflügel. Zusätzlich gibt es noch den Nebeneingang zur Sporthalle. Der Anbau A hat zwei Eingänge.

Wenn Schülerinnen und Schüler in den Pausen sitzen möchten, gibt es diverse Aufenthaltsbereiche, verteilt über das gesamte Hauptgebäude und in den beiden Anbauten (siehe Informationen zu den Arbeits- und Aufenthaltsbereichen auf dieser Seite der Schulhomepage).

Ist der Brandschutz gewährleistet?

Der Brandschutz ist in unserer Schule absolut eingehalten; es sind alle erforderlichen Maßnahmen und Installationen für einen Notfall und ggf. eine Entfluchtung installiert. Der vollständig eingehaltene Brandschutz ist auch mit dem Kabinettsystem vorhanden.

Diese Aussagen und Bewertungen wurden vom Kreisbrandschutzingenieur, vom Bauamt der Stadt Mölln und von der Unfallkasse Nord bei jeweils eigenständig durchgeführten Begehungen und Inspektionen in unserer Schule in diesem Schuljahr 2016/17 festgestellt.

EIne Entfluchtungsübung zu Beginn dieses Schuljahres 2016/17 unter den Bedingungen des Kabinettsystems hat dies bestätigt. Sie verlief ohne wesentliche Probleme. Die Gebäude waren in weniger als 1,5 min. entfluchtet; es kam zu keiner Panik und zu keinen Staus bei der Entfluchtung.

Haben die Möbel in den Kabinetten die richtige Höhe?

Die Unfallkasse Nord gibt für die weiterführenden Schulen, d. h. vom Kl. 5 bis zum Abitur, eine einheitliche Tischhöhe und eine entsprechende Stuhlhöhe an. Diese Tische und Stühle sind in allen Räumen, also auch in allen Kabinetten, entsprechend den Vorgaben vorhanden.

In Absprache der jeweils für das Kabinett verantwortlichen Lehrkraft mit ihren Schülerinnen und Schülern können ergänzend oder ersetzend auch höhere oder niedrigere Tische und Stühle bereit gestellt werden. Auch diese haben wir in gewiesser Stückzahl angeschafft und können sie zur Verfügung stellen. Ebenfalls in Absprache zwischen Lehrkraft und Schülerinnen und Schülern können Tritthocker für kleinere Kinder als Unterstützung angeboten werden.

Es sind also bzgl. der Tisch- und Stuhlhöhen die Vorschriften eingehalten; eine Gesundheitsgefahr besteht absolut nicht. Die Lehrkräfte sind entsprechend informiert.

Wie sind die Auswirkungen auf die Klassengemeinschaften?

Gute Klassengemeinschaften bilden sich immer schon durch sinnvolle gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse. In solchen gemeinschaftlich erlebten Prozessen bilden sich demokratische und humanistische Werte und Normen einer Klassengemeinschaft heraus und beweisen sich diese.

Für solche gemeinschaftlich wertvollen Erlebnisse bietet auch das Kabinettsystem Raum. In jedem Kabinett haben die Klassenleitungen und die entsprechenden Schülerinnen und Schüler genügend Platz, um ihren Erlebnissen, ihren Werten und Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen. Solche Klassenecken einzurichten ist ein wichtiges Element.

Schülerinnen und Schüler berichten aber auch über zwei andere Tendenzen:

1. Die Klassengemeinschaften werden jetzt nicht mehr gestört durch unsoziales Verhalten, das mitunter von Mitschülerinnen oder Mitschülern in den Klassenräumen praktiziert wurde, wenn die Lehrkraft den Raum verlassen hatte.

2. Durch die Wechsel treffen Schülerinnen und Schüler viel häufiger Mitschüler aus anderen Klassen oder Jahrgängen. Dies erweitert ihren Blick, bringt sie mit diesen viel leichter und besser in Konktakt und prägt das Gefühl der Schulgemeinschaft viel stärker. Natürlich bedeutet dies aber auch Rücksichtnahme. Diesen Wert erfahren wir nun ganz praktisch neu.

Wichtig für die Bildung einer Klassengemeinschaft sind aber gemeinsame Aktivitäten, zuvorderst entsprechend gestaltete Lernprozesse. Im folgenden einige Stichworte hierzu:

  • soziales Lernen im Unterricht
  • kooperatives Lernen im Unterricht
  • Sozialkompetenztraining
  • Klassenrat
  • Kompetenzstunden zur Stärkung der Klassengemeinschaft nutzen
  • gemeinsame Projekte in und außerhalb der Schule
  • gemeinsame Ausflüge, Wanderungen, Exkursionen
  • gemeinsame Aufführungen, kleine Vorführungen, Präsentationen, z. B. beim Vorleseabend, bei Adventsbasar, beim Winter- oder beim Sommerkonzert, beim Abschlussfest
  • gegenseitige Unterstützung beim Lernen bis hin zu Lerngruppen und Lernpatenschaften innerhalb der Klasse
  • Kennenlernfahrt in Kl. 5
  • erlebnispädagogische Fahrt in Kl. 7
  • Vorhabentage, die einmal in Quartal stattfinden dürfen/sollen, können gezielt zur Stärkung der Klassengemeinschaft genutzt werden
  • gemeinsame Klassenfeste
  • gemeinsame Klassenabende oder sagar als Übernachtungen als Kriminacht, als Radionacht, als Spielenacht o. Ä.
  • gemeinsame Spieleabende mit einer anderen Klasse des Jahrgangs

All diese Aktivitäten, ob unterrichtlich oder außerunterrichtlich, benötigen Engagement aller Beteiligten. Schülerinnen und Schüler, die sich eine gute Klassengemeinschaft wünschen, sollten die o. g. Möglichkeiten und weitere, eigene Ideen, mit ihren Klassen und der Klassenleitung besprechen und gemeinsam umsetzen. Ohne Engagement gab es und gibt, unabhängig vom Raumnutzungskonzept, gute Klassengemeinschaften.